Hilfe für Jugendliche: Im Dauerstress wegen der Ausbildung

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Ausbildung ist kein Honigschlecken. Immer wieder gibt es Probleme durch Leistungsdruck oder anderen Stress. Foto: Oliver Berg

Mit dem 1. September beginnt heute des neue Ausbildungsjahr. Der Deutsche Gewerkschaftsbund beklagt ein teils abnehmendes Niveau der Ausbildung. Auch Lehrlinge bemängeln immer wieder Probleme. Anlaufstellen können helfen.

Berlin (dpa/tmn) - Hoher Leistungsdruck, fiese Kollegen oder dauernde Überlastung: Die Gründe für großen Stress in der Ausbildung sind ganz unterschiedlich. Ein Stück weit ist die hohe Belastung auch normal. Der Schritt in die Ausbildung ist für jeden ein großer Schritt.

Doch was, wenn sie zu groß wird? "Erste Alarmsignale sind immer, wenn jemand dauernd über die Ausbildung spricht und gar kein anderes Thema mehr hat", sagt Florian Haggenmiller, Bundesjugendsekretär beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB).

Doch was macht man in so einem Fall? "Am besten tauschen sich Auszubildende erst einmal mit anderen Jugendlichen in der Berufsschule aus", rät Haggenmiller. Dort können sie nachfragen, wie es den anderen in ihrer Ausbildung geht und ob diese ähnliche Probleme haben. Dann kann man sich auch in der Familie oder mit Freunden besprechen.

Sind die Rahmenbedingungen in der Ausbildung schlecht, bleibt aber nur der Schritt, den Ausbilder anzusprechen, rät Haggenmiller. Bringt das nichts, ist es als nächstes sinnvoll, sich an die Jugend- und Auszubildendenvertretung zu wenden, wenn es so etwas in der Firma gibt, oder an den Betriebsrat. Erst als letzten Schritt sollte man nach außen gehen und sich Hilfe von den Ausbildungsberatungen der Kammern oder von den Gewerkschaften holen.

Wichtig sei außerdem, in Zeiten großer emotionaler Belastung auf genügend Ausgleich zu achten. Dazu gehört zum Beispiel, seine Hobbys weiter zu pflegen und Freunde weiter zu treffen. Das hilft, um auf andere Gedanken zu kommen und Abstand zu gewinnen.

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