Kuriose Immobilien-Anzeige

Unbekannter will dieses Haus gegen iPhone 6 tauschen

Haus, Immobilien-Anzeige, Verkauf, iPhone 6
+
Das Haus, das ziemlich renovierungsbedürftig ist, kann man entweder für 3000 Dollar kaufen oder mit einem iPhone 6 oder einem iPad ertauschen.

Detroit - Eine Immobilien-Anzeige aus der Rubrik "Es gibt nichts, was es nicht gibt": Ein Unbekannter will sein Haus in Detroit tatsächlich gegen ein iPhone 6 oder ein iPad mit 32 GB tauschen.

Um an ein brandneues iPhone 6 oder iPad zu kommen, hat ein Unbekannter sein Haus in der US-Pleitestadt Detroit zum Tausch angeboten. Das als „Investor Special“ beschriebene Angebot auf dem Immobilienportal Zillow zeigt ein zweistöckiges Backsteingebäude mit drei Schlafzimmern und anderthalb Bädern auf 220 Quadratmetern, außerdem einen Keller und eine Garage mit zwei Parkplätzen.

Zu sehen sind allerdings auch die fehlende Haustür, zerbrochene Scheiben und kaputte Fensterläden. Den Kaufpreis hatte der Eigentümer bereits von 5000 auf 3000 Dollar gesenkt; nun bot er den Tausch für das Apple-Smartphone oder ein iPad mit 32 Gigabyte Kapazität.

Verkäufer will vermutlich Premium-Version des iPhone 6 für sein Haus

„Es ist eine echte Anzeige“, sagte Immobilienmakler Larry Else dem Lokalsender Fox 2. Der Kunde sei aus Übersee und wolle das Haus tatächlich gegen ein iPhone 6 tauschen. „Es klingt, als wolle er die Premium-Version, aber er ist sicher bereit zu verhandeln.“

Der Häusermarkt der einstigen Autohauptstadt erholt sich von seinem jahrelangen Siechtum nur langsam. Häuser verfielen, ganze Straßenzüge verödeten und der städtische Schuldenberg stieg auf 18 Milliarden Dollar. Die Stadt bemüht sich derzeit, ihre Finanzen in einem Insolvenzverfahren neu zu ordnen und marode Stadtteile aufzuhübschen.

Update: Nicht nur für diesen Hausbesitzer ist ein eigenes neues iPhone 6 der große Traum. Viele Menschen können sich das 700 Euro teure Apple-Smartphone allerdings nicht leisten. Das machen sich dreiste Betrüger im Netz zunutze, die iPhone-Fälschungen zum Kauf anbieten. Doch was können die billigen Fake-Smartphones? Wir haben den Test gemacht.

dpa

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.