Abstimmung läuft noch

"Banalverkehr" und "Tintling": Jugendwort des Jahres gesucht

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Auch "Alpha Kevin" war schon unter den Jugendwörtern des Jahres.

München - Letztes Jahr wurde "Smombie" das Jugendwort des Jahres, dieses Jahr stehen "Tindergarten" und "Hopfensmoothie" hoch im Rennen. Ende Oktober wird abgestimmt.

Der Langenscheidt-Verlag sucht wieder nach dem "Jugendwort des Jahres". In einer Online-Abstimmung stehen 30 verschiedene Begriffe zur Wahl - darunter "Hopfensmoothie" als Bezeichnung für Bier, "Tindergarten" für eine Sammlung von Onlinedating-Kontakten, "Bambusleitung" für eine schlechte Internetverbindung und "Banalverkehr" für eine belanglose Kommunikation im Chat.

Woher kommen die Wortneuschöpfungen?

Bis zum 1. September konnte prinzipiell jeder auf der Internetseite www.jugendwort.de seinen Vorschlag einreichen. Seitdem läuft das Online-Voting mit den 30 besten Vorschlägen.
Nach sieben Abstimmungstagen liegt mit großem Abstand das Wort "Tintling" als Bezeichnung für einen Tätowierten in Führung. Gefolgt von dem Ausdruck "Vollpfostenantenne", als Alternativ-Name für Selfie-Sticks.
Bis zum 31. Oktober kann noch abgestimmt werden, die zehn beliebtesten Begriffe werden dann einer Jury vorgelegt, die den Gewinner kürt.

Der Gewinner aus den letzten Jahren

Im vergangenen Jahr lag in der Online-Abstimmung das Verb "merkeln" vorne, das soviel bedeuten soll wie „nichts tun, keine Entscheidung treffen“. Die Jury kürte aber mit "Smombi" ein Kunstwort aus Smartphone und Zombie, das jemanden beschreibt, der von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt, weil er nur noch auf sein Smartphone starrt. 
2014 war das Jugendwort ein Satz: „Läuft bei dir“. Andere Gewinner waren: "Hartzen" für faul auf der Haut liegen (2009), "Niveaulimbo" für ein ständig sinkendes Niveau (2010) oder "Gammelfleischparty" als Synonym für eine Ü30-Party (2008).
Die jährliche Wahl ist eine Werbeaktion des Langenscheidt-Verlags.

dpa

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