Dutzende Verletzte

Erdbeben verursacht eine Milliarde Dollar Schaden

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San Francisco - Das schwerste Beben Erdbeben in Nordkalifornien seit 25 Jahren hat erhebliche Schäden verursacht. Dabei hatten die Menschen in der Region noch Glück im Unglück.

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben in Nordkalifornien gehen die Aufräumarbeiten voran. Nach Schätzungen der US-Erdbebenwarte USGS liegt die Schadenssumme bei etwa einer Milliarde Dollar (etwa 760 Millionen Euro), wie die „Washington Post“ berichtete. Das Beben der Stärke 6,0 hatte die Region nördlich von San Francisco am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) erschüttert. Es war das schwerste Beben in der Region seit 25 Jahren. Laut Medien wurden mindestens 150 Menschen in Krankenhäusern behandelt. Die Aufräumarbeiten sollen laut Behörden noch etwa eine Woche andauern.

Es war das schwerste Beben in der Region seit 25 Jahren. Aber da es sich um 3.20 Uhr am frühen Morgen ereignete, waren die Straßen und auch viele Geschäfte menschenleer. „Wir müssen uns nur vorstellen, wenn das am Tag passiert wäre“, sagte Parness.

In der Stadt Napa im bekannten Weinbaugebiet Napa Valley wurden einige historische Gebäude schwer beschädigt. Auch viele Weingüter meldeten Schäden - Weinfässer stürzten um und Flaschen wurden aus den Regalen geschleudert. Wohnhäuser, Straßen und Gasleitungen nahmen Schaden. Die Stromversorgung habe vielerorts wiederhergestellt werden können, berichtete der Nachrichtensender CNN.

Nach dem Beben waren vorübergehend 70.000 Menschen ohne Strom, bis Sonntagabend (Ortszeit) waren es nur noch etwa 7000. Die Schäden in Napa seien „ziemlich groß“, sagte Glenn Pomeroy von der kalifornischen Erdbebenbehörde.

Dutzende Verletzte bei Erdbeben in Kalifornien

Dutzende Verletzte bei Erdbeben in Kalifornien

Bei den Bewohnern mischte sich Schock mit Erleichterung. Das Beben richtete schwere Schäden an, doch viele sind überzeugt: Es hätte noch viel schlimmer kommen können. Die Schäden „sind nicht so schlimm wie es hätte kommen können“, sagte Mark Ghilarducci, Direktor der kalifornischen Rettungsdienste.

dpa

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