Kiew: Unterwäsche auf dem Balkon ist tabu

Kiew - In Unterwäsche auf dem Balkon Kaffee trinken oder rauchen - diese Art von Entspannung will die ukrainische Hauptstadt Kiew ihren Einwohnern künftig verbieten.

Halbnackte Menschen passten nicht ins Bild der Millionenmetropole, begründete Chefarchitekt Sergej Zelowalnik die Initiative der Stadtverwaltung nach einem Bericht der Zeitung “Segodnja“ am Montag. Die neuen Verhaltensregeln sollen vor allem in einer 500 Meter weiten Zone rund um das Nationalstadion streng kontrolliert werden. Kiew ist einer der Austragungsorte der Fußball-Europameisterschaft 2012, die die Ukraine gemeinsam mit Polen ausrichtet.

Die Stadt wolle nicht nur gegen unpassende Kleidung, sondern auch zu viel Gerümpel auf dem Balkon vorgehen, schrieb “Segodnja“. Mehrere Wohnungsbesitzer hätten aber einen Anwalt eingeschaltet. Die Menschen könnten auf ihrem Privatbesitz tun, was sie wollten, begründeten sie ihren Protest. Zuletzt hatte die ukrainische Regierung strenge Kleidungsvorschriften für Staatsdienerinnen erlassen.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.