In Kirchen-Keller gefunden

Nach Tod einer Küsterin: Ehemann stellte sich

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Die katholischen Kirche "Zur Heiligen Familie" in Braunlage (Niedersachsen) ist durch ein Absperrband der Polizei gesichert.

Braunlage - Sie lag tot im Keller einer katholischen Kirche in Braunlage: Nach dem gewaltsamen Tod der katholischen Küsterin hat sich der tatverdächtige Ehemann in München gestellt.

Der 51-Jährige solle dem Haftrichter vorgeführt werden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Die Ermittler rechnen mit einer Entscheidung über den Antrag noch am Montag. Voraussichtlich am Nachmittag soll es eine Erklärung der Staatsanwaltschaft auch zum Obduktionsergebnis geben.

Die Leiche der 48-jährigen zehnfachen Mutter war am Samstag im Keller der katholischen Kirche „Heilige Familie“ in Braunlage gefunden worden. Am Sonntagabend hat die Polizei den getrennt lebenden Ehemann in Bayern festgenommen.

Wie die Polizei München am Montag mitteilte, war der 51-Jährige am frühen Sonntagabend auf einem Revier in der bayerischen Landeshauptstadt erschienen und dort festgenommen worden. Ob er die Tat gestanden hat, wollte eine Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft in Braunschweig zunächst nicht sagen.

Der 51-Jährige sollte noch am Montag in München dem Haftrichter vorgeführt werden.

Bilder vom Tatort

Küsterin tot in Kirchen-Keller entdeckt

Zum Hintergrund des Verbrechens gab es zunächst von Polizei und Staatsanwaltschaft keine Angaben. In Braunlage hieß es, es habe zwischen dem Ehemann und der Frau Streit um Geld und Grundbesitz gegeben.

Der Gemeindepfarrer berichtete dem NDR, dass sich die Küsterin vor allem für die Ökumene eingesetzt habe. Sie war nach diesen Angaben auch Vorsitzende des Pfarrgemeinderates und Lektorin.

Küster sind eine Art Hausmeister für Kirchengebäude und bereiten auch die religiösen Zeremonien vor und nach. Sie kümmern sich unter anderem um die Kerzen, den Blumenschmuck, die Glocken oder auch die liturgischen Gefäße und Gewänder.

dpa

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