Labradoodle und Co: Designer-Hunde vor dem Kauf prüfen

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Hunde wie der Labradoodle - eine Kreuzung aus Labrador und Pudel - liegen im Trend. Solche Tiere haben aber oft zuchtbedingte Leiden. Foto: Uwe Zucchi

Goldendoodle, Labradoodle oder Woodle: Mischungen aus verschiedenen Hunderassen sind beliebt. Doch die Kreuzungen sind, bezogen auf ihre Gesundheit, mitunter riskant. Zukünftige Hundehalte sollten wissen, auf was sie sich einlassen.

München (dpa/tmn) - Sie heißen Labradoodle, Puggle oder Schnoodle: Für sogenannte Designer-Dogs werden verschiedene Rassen gekreuzt. Beim Labradoodle sind es Labrador und Pudel, beim Puggle Mops und Beagle, beim Schnoodle Schnauzer und Pudel.

Wer sich für diese Tiere interessiert, sollte vor dem Kauf aber ein paar Dinge beachten: Als Erstes sollten sich zukünftige Halter davon überzeugen, dass beide Hundeeltern ein Gesundheitszeugnis haben und sie als zuchttauglich vom jeweiligen Rasseverein beurteilt wurden, heißt es in der Zeitschrift "Ein Herz für Tiere" (Ausgabe Juli 2016).

Außerdem sollte man sich in die Rassen der Elterntiere einlesen, vor allem in deren Wesensanlagen. So können Halter besser abschätzen, was auf sie zukommen könnte. Vor dem Kauf sollten die Jungtiere tierärztlich untersucht und für gesund befunden worden sein. In jedem Fall müssen Halter sich darüber im Klaren sein, dass sie mit einem Designer-Dog eine Wundertüte kaufen: Probleme beider Elternteile können in dem Tier auftauchen, gesundheitlich wie charaktermäßig.

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