Im nördlichen Mexiko

Lastwagen rast in Prozession: Mindestens 25 Tote 

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Der umgekippte LKW ist umringt von Trümmern, Toten und Verletzten. 

Mazapil - Im Norden Mexikos hat ein Mann die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren und ist während einer Prozession in eine Gruppe von Pilgern gerast. Es gab dutzende Tote und Verletzte.

Im Norden Mexikos hat ein Mann die Kontrolle über seinen Lastwagen verloren und ist in eine Gruppe von Pilgern gerast. Bei dem Unglück in der Ortschaft Mazapil im Bundesstaat Zacatecas kamen mindestens 25 Menschen ums Leben, wie der örtliche Innenminister Jaime Santoyo Castro am Donnerstag im Fernsehsender Foto TV sagte.

Bei dem Unfall am Mittwochabend wurden demnach mindestens 50 weitere Gläubige zum Teil schwer verletzt. Darunter sei auch ein elf Monate altes Baby, berichtete die Zeitung „El Sol de Zacatecas“. Helfer brachten die Opfer in Privatautos in nahe gelegene Krankenhäuser.

In einem auf YouTube veröffentlichten Video sind die Momente nach dem Unglück zu sehen. Tote liegen am Straßenrand, daneben kauern weinende Verletzte. Manche bluten, viele stehen unter Schock. Dutzende Anwohner und Passanten versuchen zu helfen. Im Hintergrund sind Flammen und mehrere Autowracks sichtbar. Die Gläubigen hatten an einer Feier für einen Schutzheiligen der Gemeinde teilgenommen.

Vermutlich versagten die Bremsen des Lastwagens, wie Innenminister Santoyo Castro sagte. Der Fahrer des Lastwagens sei nach dem Unfall geflüchtet. Nach ihm wird nun gefahndet.

„Ich bedauere den Vorfall und verspreche den Familien der Betroffenen meine Solidarität“, sagte der Gouverneur von Zacatecas, Miguel Alonso Reyes. „Die Regierung wird sowohl den Familien der Toten als auch der Verletzten jede notwendige Hilfe zur Verfügung stellen.“

dpa

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