Weltweite Kilima-Aktion

Licht aus! Vorher-Nachher-Fotos der "Earth Hour"

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Das Brandenburger Tor, der Eiffelturm in Paris oder die Oper in Sydney - alle lagen sie am Samstag im Dunkeln.
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Für 60 Minuten gingen bei der "Earth Hour" weltweit die Lichter aus.
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Den Auftakt zur "Earth Hour" gab es in Sydney.
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Dort wurde die Beleuchtung der weltbekannten Harbour Bridge ausgeschaltet.
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Normalerweise hell beleuchtet - am Samstag dunkel: das Empire State Building in New York.
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Die Kathedrale in Washington, DC.
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Und plötzlich war der Eiffelturm in Paris verschwunden.
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In Serbien Serbian National Assembly building in Belgrade before and after submerging into darkness for the Earth Hour switch-off environmental campaign in on March 29, 2014. Lights went off in thousands of cities and towns across the world on March 29, 2014 for the annual Earth Hour campaign, which is aiming to raise money via the Internet for local environmental project. AFP PHOTO / ANDREJ ISAKOVIC
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Statt leuchtendem Blau nur Grau in Grau: Das Planetarium in Buenos Aires war kaum zu erkennen.

Das Brandenburger Tor, der Eiffelturm in Paris oder die Oper in Sydney - alle lagen sie am Samstag im Dunkeln. Zur Klimaschutzaktion "Earth Hour" sind in tausenden Städten die Lichter ausgegangen.

Als Zeichen gegen den Klimawandel sind am Samstag in tausenden Städten auf der ganzen Welt eine Stunde lang die Lichter ausgegangen. Angefangen in Sydney wurde für die "Earth Hour" um jeweils 20.30 Uhr Ortszeit in etlichen berühmten Gebäuden, Monumenten und Touristenattraktionen die Beleuchtung ausgeschaltet. Auch das Brandenburger Tor und der Kölner Dom lagen eine Stunde lang im Dunkeln.

Sydney machte unter anderem mit der Harbour Bridge und dem Opernhaus den Anfang der weltweiten Aktion, bei der hunderttausende Millionen Dollar für Umweltschutzprojekte gesammelt werden sollten. In Singapur, von wo aus die "Earth Hour" durch den WWF organisiert wurde, halfen die Stars des neuen "Spider Man"-Films dabei, die Lichter auf den Dächern des Viertels Marina Bay auszuknipsen. Der berühmte Hongkonger Hafen tauchte ins Dunkel, als in allen 118 Stockwerken des höchsten Wolkenkratzers der Stadt die Beleuchtung ausging.

In Athen wurde es dunkel auf der Akropolis, in Rom am Petersdom und am Kolosseum, am Roten Platz in Moskau wurde in mehreren Gebäuden wie dem GUM-Kaufhaus und einem Teil des Kremls das Licht ausgeschaltet. In New York hörten die Neon-Leuchtreklamen am Times Square zu blinken auf, das Empire State Buildung wurde schwarz.

Die Christus-Statue in Rio de Janeiro hüllte sich ebenso ins Dunkel wie der höchste Turm der Welt, der Burdsch Chalifa in Dubai. In Paris wurde das Licht an rund 50 Monumenten und Plätzen abgeschaltet, darunter der Triumphbogen und die Kathedrale von Notre-Dame. Aus Sicherheitsgründen blieb die Beleuchtung des Eiffelturms aber nur fünf Minuten aus. In London waren etwa die Kirche Westminster Abbey und der Buckingham-Palast ohne Licht.

Insgesamt sollten sich 7000 Städte in mehr als 150 Ländern beteiligen. Privathaushalte waren ebenfalls zur Teilnahme an der Aktion aufgefordert. Die "Earth Hour", die in diesem Jahr zum achten Mal stattfindet, mahnt verstärkte Anstrengungen zum Schutz von Klima und Umwelt an. Vergangenes Jahr beteiligten sich Schätzungen zufolge mehrere hundert Millionen Menschen an der Stromspar-Aktion.

Kritiker der "Earth Hour" argumentieren, die Aktion ändere nicht wirklich etwas am Problem der Klimaerwärmung. Die "Zelebrierung der Dunkelheit sendet die falsche Botschaft", meinte etwa der dänische Politikwissenschaftler Björn Lomborg.

AFP

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