Unheimliches Unglück

Keine Hoffnung: Er wurde vom Erdboden verschluckt

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Jeff Bush wurde in dem Krater unter dem Haus verschüttet. Seine Leiche kann nicht geborgen werden.

Seffner - Vor drei Tagen ist ein Haus in ein Senkloch eingebrochen, der Hausbewohner wurde "verschluckt". Nun resignieren die Rettungskräfte in Seffner (USA), die tagelang nach dem vermissten Mann suchten.

„Es ist derzeit leider nicht möglich, die Leiche zu bergen“, erklärte der Verwaltungschef des Bezirks Hillsborough, Mike Merrill am Samstag. Jetzt soll versucht werden, das Haus in der Nähe von Tampa abzureißen, unter dem sich das Senkloch am Donnerstag plötzlich aufgetan hatte.

Die sechs Meter breite Absenkung hat das Haus fast vollständig aufgenommen. Die Rettungskräfte fürchteten, es könnte über ihnen einstürzen, wenn sie am Grund des Lochs weiter nach dem 37-jährigen Jeff Bush suchen. Dieser befand sich am Donnerstagabend im Schlafzimmer des Hauses in der 8000 Einwphner zählenden Ortschaft Seffner, als sich plötzlich der Boden absenkte und er in die Tiefe gerissen wurde. Fünf weitere Bewohner des Hauses entkamen unverletzt.

In Florida kommt es nach Angaben von Experten jährlich tausendfach zu Absenkungen, weil der Boden vielfach aus Kalkstein besteht. Dieser kann von Wasser leicht ausgeschwemmt werden. Im jüngsten Fall war das Senkloch allerdings ungewöhnlich tief.

„Man weiß nie, was da unter dem Erdboden alles passiert“, sagte die 30 Jahre alte Elbairis Gonzalez. „Es gibt kaum einen Ort in Florida, der nicht von Absenkungen betroffen ist“, sagte der Geologe Sandy Nettles. „Es gibt keine Möglichkeit, dies vorherzusagen.“

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Jeremy Bush hatte noch in letzter Minute versucht, seinen Bruder zu retten. Am Samstag legte er weinend Blumen vor dem zerstörten Haus nieder.

AP

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