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„Marzipan-Erpresser“: Millionen von Handelskette verlangt

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Am Freitag hatte die Polizei drei Kieler Schulen nach den angeblich vergifteten Marzipanherzen durchsucht.

Kiel - Die Polizei sucht weiter nach dem „Marzipan-Erpresser“ von Kiel. Nach Berichten der „Kieler Nachrichten“ und des NDR vom Samstag fordert der Erpresser einen Millionenbetrag von der Kieler Handelskette Coop.

Die Ermittler bemühten sich unter anderem, über die Mail-Adresse des Erpressers Informationen zu bekommen. Er habe über den Absender „coopwillpay“ (Coop wird zahlen) an die in Kiel ansässige Handelskette Coop seine Drohungen verschickt, berichteten die „Kieler Nachrichten“.

Der mysteriöse Fall hatte in der Nacht zum Dienstag begonnen: Eine Schule hatte eine Mail mit dem Hinweis bekommen, auf dem Hof seien vergiftete Lebensmittel ausgelegt worden. Es sind Marzipanherzen. Sie waren mit einer Substanz versetzt worden, die gesundheitliche Beschwerden auslösen kann. Schwere Folgen oder gar Lebensgefahr schlossen Experten aber aus.

Am Freitag hatte die Polizei drei Schulen in Kiel räumen lassen und durchsucht. Spürhunde und Sprengstoffexperten kamen am Morgen erst in die Muhliusschule; danach waren die Käthe-Kollwitz-Schule und die Hebbelschule dran. Am Nachmittag gab die Polizei Entwarnung für die drei überprüften Schulen.

dpa

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