Meerschweinchen als Grabbeigabe

Mehr als 1000 Jahre alte Mumien entdeckt

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Ein Foto von der Ausgrabungsstätte

Lima - Archäologen haben in Peru zwei mehr als tausend Jahre alte Mumien ausgegraben. Es handele sich um eine der wichtigsten Entdeckungen in "mehr als drei Jahrzehnten", so die Leiterin.

Die beiden Toten aus präkolumbianischer Zeit wurden bei Ausgrabungen in der Hauptstadt Lima auf einem Friedhof aus Zeiten vor der Inka-Herrschaft gefunden, wie die leitende Archäologin Gladys Paz am Donnerstag sagte. Es handele sich um eine der wichtigsten Entdeckungen in "mehr als drei Jahrzehnten", weil die beiden Mumien vollständig erhalten seien. Das intakte Grab sei vor fünf Tagen entdeckt worden.

In dem Grab wurden Beigaben wie Stoffbeutel, Gefäße und die Überreste von drei Meerschweinchen gefunden. Bei dem zweiten Toten, einem Kind, handele es sich um ein Opfer, das mit dem Toten bestattet worden sei, sagte Paz. Seit Grabungsbeginn im Jahr 1981 wurden in Huaca Pucllana, einer pyramidenartigen Tempelanlage, mehr als 70 Gräber gefunden. Huaca Pucllana wurde zwischen 100 und 600 n. Chr. erbaut.

Im Jahr 2010 entdeckten Archäologen dort das Grab einer Frau mit ihren vier Kindern, 2008 wurde die Mumie einer 13-Jährigen gefunden. Die jüngsten Funden sollen nun im Labor untersucht werden, um das Alter und das Geschlecht der beiden Toten zu bestimmen.

AFP

Mehr als tausend Jahre alte Mumien in Peru ausgegraben

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