Heftige Regenfälle

Mehrere Tote bei schweren Unwettern in Italien

Unwetter in Italien
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In Italien verwandelt der heftige Regen die Straßen in ein Gewühl aus Schlamm. 

Rom - Häuser werden überflutet, Bäume stürzen um, die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Schwere Unwetter ziehen über Italien, mehrere Menschen sterben.

Heftige Unwetter haben in mehreren Regionen Italiens teils schwere Schäden angerichtet und mehrere Menschen das Leben gekostet. In der Region Latium rund um Rom starb ein Mann, als sein Auto von einer Schlammlawine mitgerissen wurde, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag meldete. Zwei weitere Menschen konnten aus dem Auto gerettet werden. In den Abruzzen wurde eine Frau von einem Erdrutsch mitgerissen und starb unter einer Begrenzungsmauer, die die Schlammlawine zum Einsturz gebracht hatte.

Auch im besonders betroffenen Benevento in Kampanien nordöstlich von Neapel kam nach Angaben der Ansa eine Frau ums Leben, die in ihrem Haus von den Wassermassen überrascht wurde. Ein 70-jähriger Mann starb in Benevento während des Hochwassers an einem Herzinfarkt. Das gleiche Schicksal ereilte einen 67-Jährigen bereits im Mittwoch in Avezzano in den Abruzzen. Er wurde leblos im überfluteten Keller seines Hauses gefunden.

Die heftigen Regenfälle richteten in vielen Regionen große Schäden an. Häuser wurden überflutet, Bäume entwurzelt, und die Feuerwehr war im Dauereinsatz. Mehrere Zugverbindungen waren unterbrochen oder gestört. In der Provinz Benevento wurden zahlreiche Menschen in Notunterkünfte gebracht. Venedig erlebte das erste Hochwasser des Jahres, Teile der Lagunenstadt wurden überschwemmt. Aus Sizilien wurden überflutete Unterführungen, vollgelaufene Keller, Erdrutsche und ein entgleister Zug gemeldet.

Ein Linienflug aus dem norditalienischen Bergamo nach Catania auf Sizilien wurde kurz nach dem Start von einem Blitz getroffen. Der Pilot kehrte vorsichtshalber nach Bergamo zurück und startete nach gut drei Stunden erneut. 31 der 160 Passagiere hätten es vorgezogen, am Boden zu bleiben, meldete Ansa.

dpa

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