Minen-Unglück in Südafrika

Aufatmen nach Einsturz: Nur noch drei Vermisste

Johannesburg - Nach einem Unglück in einer südafrikanischen Goldmine waren 87 Menschen unter dem Geröll gefangen. Momentan werden nur noch drei Personen vermisst.

Update vom 5. Februar 2016: Mindestens 75 Minenangestellte konnten von Rettungskräften geborgen werden, nachdem ein Bürogebäude und ein Schacht eingestürzt waren, wie ein Sprecher der Minen- und Bauarbeitergewerkschaft sagte. Zuvor hatte Manzini Zungu von bis zu 87 eingeschlossenen Mitarbeitern gesprochen. Das Bergbauministerium erklärte, die Lage an der Goldmine Lily bei Barberton in der Provinz Mpumalanga sei weiter unübersichtlich. Sprecher Martin Madlala sagte, ein Team des Ministeriums sei vor Ort. Mineneigentümer Vantage Goldfields gab keine Informationen preis, sondern verwies auf eine spätere Pressemitteilung.

Zunächst galten 100 Kumpel als eingeschlossen

Es war zunächst unklar, wie es zu den Einstürzen des Gebäudes und eines unterirdischen Schachts kam, wie ein Sprecher der Minen- und Bauarbeitergewerkschaft, Manzini Zungu, am Freitag sagte. Zunächst galten demnach über 100 Kumpel als unter Tage eingeschlossen, viele von ihnen konnten aber bereits von Rettungskräften geborgen werden. Die Makonjwaan Goldmine bei Baberton liegt in der Provinz Mpumalanga, rund 350 Kilometer östlich von Johannesburg nahe der Grenze von Swasiland.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.