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MH17: UN-Sicherheitsrat verurteilt Abschuss

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Der UN-Sicherheitsrat (Archivbild).

Donezk - UN-Sicherheitsrat hat für eine unabhängige Untersuchung des Absturzes von Flug MH17 in der Ostukraine gestimmt.

Die aktuellen Entwicklungen zum Absturz der MH17 erfahren Sie im Nachrichten-Ticker von Dienstag.

Update, 17. September: Ein Unbekannter bietet offenbar 30 Millionen Dollar für Hinweise auf die Drahtzieher des Flugzeugabschusses über der Ukraine.

MH17 - Was am Montag passierte

+++ Der UN-Sicherheitsrat hat in einer Resolution den Abschuss der Passagiermaschine der Malaysia Airlines im umkämpften Osten der Ukraine "aufs Schärfste" verurteilt und einen freien Zugang zum Absturzort von Fug MH17 verlangt. In dem von Australien eingebrachten und am Montag einstimmig verabschiedeten Resolutionstext wurden die prorussischen Separatisten aufgefordert, die "Integrität" der Absturzstelle zu bewahren und eine Feuerpause in der Region einzuhalten. Zudem forderten die 15 Mitglieder des UN-Gremiums, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Resolution fordert "alle Staaten und Akteure der Region" auf, umfassend bei einer "vollständigen, eingehenden und unabhängigen internationalen Untersuchung" zusammenzuarbeiten. Der Text fordert weiter, dass umgehend alle militärischen Aktivitäten in der Gegend um die Absturzstelle eingestellt werden. Die Abstimmung fand in Gegenwart des niederländischen Außenminister Frans Timmermans und seiner australischen und luxemburgischen Kollegen statt.

Das Passagierflugzeug der Malaysia Airlines war am Donnerstag auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur mit 298 Menschen an Bord im Osten der Ukraine abgestürzt. 193 der Opfer waren Niederländer. Es wird angenommen, dass die Boeing in der zwischen Rebellen und Regierungstruppen umkämpften Gegend von einer Boden-Luft-Rakete getroffen wurde. Die ukrainische Regierung und zahlreiche westliche Staaten machen die von Russland unterstützten Separatisten dafür verantwortlich. Diese geben dagegen Kiew die Schuld.

+++ Der UN-Sicherheitsrat hat in einer Resolution den Abschuss der Passagiermaschine der Malaysia Airlines im umkämpften Osten der Ukraine "aufs Schärfste" verurteilt und einen freien Zugang zum Absturzort von Flug MH17 verlangt. In dem von Australien eingebrachten und am Montag einstimmig verabschiedeten Resolutionstext wurden die prorussischen Separatisten aufgefordert, die "Integrität" der Absturzstelle zu bewahren und eine Feuerpause in der Region einzuhalten. Zudem forderten die 15 Mitglieder des UN-Gremiums, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Resolution fordert "alle Staaten und Akteure der Region" auf, umfassend bei einer "vollständigen, eingehenden und unabhängigen internationalen Untersuchung" zusammenzuarbeiten. Der Text fordert weiter, dass umgehend alle militärischen Aktivitäten in der Gegend um die Absturzstelle eingestellt werden. Die Abstimmung fand in Gegenwart des niederländischen Außenminister Frans Timmermans und seiner australischen und luxemburgischen Kollegen statt.

Das Passagierflugzeug der Malaysia Airlines war am Donnerstag auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur mit 298 Menschen an Bord im Osten der Ukraine abgestürzt. 193 der Opfer waren Niederländer. Es wird angenommen, dass die Boeing in der zwischen Rebellen und Regierungstruppen umkämpften Gegend von einer Boden-Luft-Rakete getroffen wurde. Die ukrainische Regierung und zahlreiche westliche Staaten machen die von Russland unterstützten Separatisten dafür verantwortlich. Diese geben dagegen Kiew die Schuld.

+++ Der UN-Sicherheitsrat hat im Fall des Absturzes von Flug MH17 per Resolution eine unabhängige Untersuchung des mutmaßlichen Abschusses einer Passagiermaschine über der Ostukraine gefordert. Alle 15 Mitglieder des Gremiums stimmten dem Papier bei einer kurzfristig einberufenen Sitzung am Montag in New York zu.

Flug MH17: Separatisten geben in einigen Punkten nach

+++ Vier Tage nach dem mutmaßlichen Abschuss des Flugs MH17 im Osten der Ukraine haben die Separatisten offenbar in wichtigen Punkten nachgegeben. Ein Kühlzug mit Leichen von Insassen des Malaysia Airlines-Fluges verließ am Montagabend einen von den Rebellen kontrollierten Bahnhof in Richtung Charkiw. Malaysias Regierungschef Najib Razak sagte zudem, die Separatisten hätten eingewilligt, die Flugschreiber auszuhändigen und Ermittlern sicheren Zugang zur Absturzstelle zu gewähren.

Augenzeugen berichteten, der Kühlzug mit rund 280 Leichen habe den Bahnhof von Tores verlassen. Er sollte in die Großstadt Charkiw fahren, die unter Kontrolle der ukrainischen Regierung ist. Niederländische Ermittler hatten zuvor Zugang zu den Leichen im Zug erhalten, bevor sie die Absturzstelle besichtigten. Eine gründliche Analyse der Toten war ihren Angaben aber in Tores nicht möglich.

Der Rebellenführer Alexander Borodaj sagte, in dem Zug befänden sich 282 Leichen. Der malaysische Regierungschef Razak sagte später, Borodaj habe ihm versichert, dass die sterblichen Überreste der Opfer den Niederlanden übergeben würden. Laut Razak versprach Borodaj auch, die Flugschreiber an Malaysia zu übergaben und internationalen Ermittlern, sicheren Zugang zur Absturzstelle zu gewähren. Zuvor hatte es Klagen gegeben, dass die Separatisten die Ermittlungen behinderten.

Flug MH17: Russland präsentiert Satellitenbilder

+++ Nach dem Absturz von Flug MH17 in der Ostukraine geht Russland erstmals mit eigenen Ermittlungsergebnissen in die Offensive. Wenige Stunden vor einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York präsentierte der russische Generalstab am Montag in Moskau Satellitenaufnahmen und Karten mit Flugbahnzeichnungen vom Absturztag. Das Militär forderte die Ukraine auf, Auskunft über einen Kampfjet zu geben, der sich der Unglücksmaschine genähert haben soll. Kiew müsse auch die Gründe für die Stationierung des Flugabwehrsystems „Buk“ im Separatistengebiet erklären, da die Aufständischen nicht über Flugzeuge verfügten. Die Separatisten lenkten nach heftiger Kritik am Umgang mit Absturzopfern allmählich ein und erleichterten die Arbeit der Experten damit.

Nach Angaben des russischen Militärs näherte sich ein Abfangjäger vom Typ Suchoi-25 der Malaysia-Airlines-Boeing am Donnerstag bis auf fünf Kilometer. So ein Kampfjet sei mit Luft-Luft-Raketen bewaffnet, die auf diese Entfernung ein Ziel hundertprozentig zerstören könnten, sagte Generalleutnant Andrej Kartopolow vom russischen Generalstab. Er rief die Amerikaner auf, eigenes Kartenmaterial vom Absturztag zu veröffentlichen.

Die USA verdächtigen die Separatisten, die Zivilmaschine mit 298 Menschen an Bord mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen haben. Zuvor hatte die Ukraine behauptet, umfassende Beweise - darunter Satellitenaufnahmen - dafür zu haben, dass die prorussischen Kräfte mit einem „Buk“-System auf die Boeing 777-200 geschossen hätten.

+++ Die ukrainische Armee und prorussische Separatisten liefern sich auch nach dem Absturz der malaysischen Boeing MH17 schwere Gefechte in der Ostukraine.

Flug MH17: Zug mit Leichen verlässt Bahnhof

+++ Der Zug mit den Leichen von Insassen des mutmaßlich abgeschossenen Flugs MH17 hat Augenzeugen zufolge den von Separatisten kontrollierten Bahnhof in der Ostukraine verlassen. Ukrainische Behördenvertreter sagten am Montag, der Zug fahre von Tores nach Charkiw, damit die rund 280 Leichen dort von internationalen Experten untersucht werden könnten. Das Flugzeug von Malaysia Airlines mit 298 Menschen an Bord war am vergangenen Donnerstag abgestürzt, Experten gehen von einem Abschuss der Maschine durch eine Rakete aus.

+++ Vor dem Absturz der malaysischen Passagiermaschine (Flug MH17) in der Ostukraine ist nach russischen Angaben ein ukrainischer Kampfjet in der Nähe gewesen. Der Abfangjäger vom Typ Suchoi-25 sei auf die Boeing 777 mit 298 Menschen an Bord zugeflogen, sagte Generalleutnant Andrej Kartopolow vom russischen Generalstab am Montag in Moskau. „Die Entfernung der Su-25 zur Boeing lag zwischen drei und fünf Kilometern.“ Das ergebe sich aus Aufzeichnungen der russischen Flugüberwachung.

So ein Kampfjet sei mit Luft-Luft-Raketen bewaffnet. Auf diese Entfernung könne er ein Ziel hundertprozentig zerstören. Die Ukraine solle Auskunft über dieses Flugzeug geben, forderte er. Kiewer Angaben, das am vergangenen Donnerstag keine ukrainischen Kampfflugzeuge in der Luft gewesen seien, seien falsch.

Außerdem hätten die ukrainischen Streitkräfte vor dem Absturz ein Flugabwehrsystem „Buk“ dicht an Stellungen der Separatisten verlegt, sagte Kartopolow. Er bestritt, dass Russland den Separatisten ein solches Waffensystem übergeben habe. Zum Zeitpunkt des Absturzes sei außerdem ein US-Aufklärungssatellit über das Gebiet geflogen. Wenn die Amerikaner Aufnahmen eines „Buk“-Raketenstarts hätten, sollten sie diese vorlegen, sagte der Generalleutnant. Die USA haben den Verdacht geäußert, dass die Separatisten die Zivilmaschine mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen haben.

Den russischen Angaben zufolge überflogen zur Zeit des Absturzes drei Passagiermaschinen die Ostukraine auf dem Weg zwischen Europa und Asien.

Flug MH17: Zeigt Video Raketenwerfer? 

+++ Hat dieser Raketenwerfer Flug MH17 abgeschossen? Ein russischer Blogger hat auf Youtube einen Clip hochgeladen, der möglicherweise den Abtransport eines BUK-Raketenwerfers aus der Ostukraine nach Russland zeigt. Zu sehen ist ein Militär-LKW, der ein abgedecktes Fahrzeug mit Panzerketten (diese schauen aus der Plane heraus) transportiert. Wie das britische Boulevardblatt "Daily Mail" berichtet, folgte der Blogger nach eigenen Angaben am Samstagabend gegen 20.45 Uhr mit dem Auto in einer Grenzregion der Ukraine für etwa zwei Kilometer dem Transporter. Währenddessen lief einen Videokamera auf dem Armaturenbrett, die in Russland weitverbreitet sind. Straßenschilder zeigen das Logo des Unternehmens "Evrostal", das seinen Sitz in der Gegend des umkämpften Donezk hat. Der Blogger und ein anderer Mann im Auto diskutieren, ob vor ihnen BUK-Raketenwerfer transportiert werden. Dabei ist für einen der beiden sonnenklar, das unter der Plane ein solches Waffensystem versteckt ist. Gegen Ende des zweiminütigen Clips überholt das Auto den Transporter. Vor diesem fährt ein weiterer Transporter, der ebenfalls ein Fahrzeug geladen hat, das mit einer Plane bedeckt ist. Nun bleibt die Frage, ob unter der Plane wirklich ein BUK-Boden-Luft-Raketenabwehrsystem versteckt wurde.

Flug MH17: Holländisches Königspaar trifft Angehörige

+++ Das niederländische Königspaar ist mit Angehörigen von Opfern des Flugzeugabsturzes (Flug MH17) in der Ostukraine zusammengetroffen. Bei dem Treffen in Nieuwegein bei Utrecht am Montag waren keine Medienvertreter zugelassen. Auch Ministerpräsident Mark Rutte und andere Mitglieder der Regierung waren bei der Begegnung dabei. Bei dem Absturz der Boeing der Malaysia Airlines waren am vergangenen Donnerstag 298 Menschen getötet worden, darunter 193 Niederländer.

+++ Die erste Inspektion der Kühlwaggons, in denen rund 200 Leichen der Opfer des Flugzeugabsturzes gelagert wurden, ist abgeschlossen. Die drei Fachleute aus den Niederlanden sowie Beobachter der OSZE hätten Zugang zu den drei Waggons in der Ostukraine bekommen, teilte eine Sprecherin der OSZE mit. Nach Auffassung der Experten sind die Leichen tatsächlich fachgerecht gelagert. Die Ermittler erhoffen sich nicht nur eine Identifikation der Opfer, sondern auch Rückschlüsse auf die Ursache des Absturzes von MH17 über der Ostukraine.

+++ Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat eine einseitige Feuerpause um den Absturzort befohlen. Im Umkreis von 40 Kilometern vom Ort der Tragödie dürfe kein Feuer eröffnet werden. Poroschenko sprach sich auch für die Beteiligung russischer Experten an der Untersuchung des Absturzes aus. Ziel sei „maximale Transparenz“.

+++ Angesichts des Flugzeugunglücks in der Ukraine bietet Malaysia Airlines Kunden an, Flüge kostenlos umzubuchen oder zu stornieren. Diese Möglichkeit besteht noch bis zum 24. Juli und betrifft bereits gebuchte Flüge bis zum 31. Dezember 2014. Das Angebot gelte ausdrücklich auch für Tickets, bei denen ursprünglich keine kostenfreie Umbuchung oder Stornierung möglich war, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

Starker Verwesungsgeruch

+++ Niederländische Ermittler haben am Montag mit der Untersuchung der Leichen begonnen. Alle Waggons des unweit vom Absturzort stehenden Zugs unter Kontrolle der prorussischen Separatisten wurden geöffnet und die darin liegenden Leichen von jeweils zwei Männern mit Gasmasken untersucht, wie Reporter der Nachrichtenagentur beobachteten. Entgegen den Darstellungen der Aufständischen in der Region war von einer Kühlung der sterblichen Überreste in ihren schwarzen Säcken jedoch nichts zu merken, starker Verwesungsgeruch drang aus den Waggons.

+++ Ein TV-Bericht auf Sky News hat für Empörung gesorgt: Der britische Reporter Colin Brazier hat für einen Live-Bericht vor laufender Kamera die Tasche eines Absturz-Opfers durchwühlt. Dabei hat er mehrere Gegenstände in die Hand genommen und wieder in den Koffer geworfen. In sozialen Netzwerken sorgte der Live-Bericht für entgeisterte Kommentare. Der Sender entschuldigte sich später in einer Stellungnahme.

Russlandbeauftragter zeigt sich angewidert

+++ Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler, hat die prorussischen Separatisten in der Ostukraine und die Kreml-Führung wegen ihres Verhaltens nach dem Absturz von Malaysia-Airlines-Flug MH17 kritisiert. "Ich bin angewidert von dem, was da vor Ort passiert", sagte Erler am Montag dem RBB-Sender Radioeins, nachdem Berichte über die Behinderung von Ermittlungsarbeiten und die pietätlose Bergung von Leichen am Absturzort weltweite Schlagzeilen gemacht hatten. Russland habe bislang nichts zur Aufklärung der Tragödie mit 298 Toten beigetragen. "Ständig gibt es mündlichen Zusagen", sagte Erler. "Aber an der Situation vor Ort ändert sich nichts - das ist eine Provokation." Auch aus dem Auswärtigen Amt waren kritischen Töne zu hören.

+++ Im niederländischen Sport ist wegen des undurchsichtigen Umgangs mit den Opfern des Flugzeugabsturzes eine Debatte über einen Boykott von Veranstaltungen in Russland entbrannt. „Ich rufe den Fußball-Verband KNVB, die Regierung und den Fußball-Weltverband FIFA auf, die WM 2018 in Russland zu boykottieren“, meinte der frühere Fußball-Europameister John van't Schip am Sonntagabend via Twitter.

+++ Niederländische Banken haben Vorsichtsmaßnahmen gegen möglichen Kreditkarten-Betrug eingeleitet. Es gebe Berichte, wonach Kreditkarten von Absturz-Opfern vom Trümmerfeld "gestohlen" worden sein, teilte der niederländische Bankenverband mit. Mögliche illegale Abbuchungen würden den Angehörigen ersetzt, hieß es in der Erklärung.

+++ Im ostukrainischen Charkow sollen die Niederlande ein Koordinationszentrum für die Identifizierung der 298 Opfer einrichten. Die Leichen von etwa 200 Opfern sollen in Kühlwagen in einem Zug bei Tores in der Ostukraine liegen. Der russische Präsident Wladimir Putin sicherte den Niederlanden seine Unterstützung bei der Übergabe der sterblichen Überreste der Opfer des abgestürzten Flugzeuges MH17 sowie der Flugschreiber zu.

MH17-Abschuss: Druck auf Putin wächst

+++ Um eine bedingungslose Kooperation der Separatisten zu erzwingen, verstärkt die internationale Gemeinschaft den Druck auf Russland. Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident François Hollande und der britische Premierminister David Cameron drohten Moskau mit einer Ausweitung der EU-Sanktionen. Putin müsse umgehend auf die moskautreuen Rebellen einwirken, um den ungehinderten Zugang der Ermittler zum Absturzgebiet zu gewährleisten, hieß es in Paris und London.

+++ Bewaffnete Separatisten und chaotische Zustände behinderten am Wochenende am MH17-Absturzort eine Untersuchung der Wrackteile massiv. Bis zu 900 Aufständische würden die Rettungskräfte nahe der Ortschaft Grabowo ständig überwachen und erheblich einschränken, klagte der ukrainische Vize-Regierungschef Wladimir Groisman am Sonntag. Die Suche nach Leichen und Trümmern wurde auf eine Fläche von 34 Quadratkilometer ausgeweitet.

MH17-Absturz: Die Fakten

  • Auf dem Flug MH17 ist am 17. Juli 2014 in der Ostukraine eine Boeing der Malaysia Airlines auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur abgestürzt.
  • Alle 298 Insassen - 283 Passagiere und die 15-köpfige Bordcrew - sind dabei ums Leben gekommen. Unter den Toten sind 80 Kinder. Die meisten der Opfer waren Niederländer.
  • Vermutlich ist die Maschine durch eine Rakete abgeschossen worden. Das Absturzgebiet wird von pro-russischen Rebellen kontrolliert.
  • Die Regierung in Kiew und die prorussischen Separatisten bezichtigen sich gegenseitig, die Maschine abgeschossen zu haben. Seit Tagen fordern Politiker aus aller Welt eine rasche, umfassende und vor allem unabhängige Untersuchung der Absturzursache.

Malaysia Airlines-Flugzeug MH17 abgestürzt

Malaysia Airlines-Flug MH17 abgestürzt - Bilder

Alle Informationen zum MH17-Absturz vom Sonntag können Sie in unserem News-Ticker nachlesen.

dpa/AFP/sid

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