Eurojackpot: Mit 20 Euro Einsatz zum Multimillionär

84,8 Mio. Euro: Glückspilz aus Nordhessen hat sich noch nicht gemeldet

Kassel. Der Eurojackpot ist geknackt: 84,8 Millionen Euro gehen nach Nordhessen. Doch wer der neue Multimillionär ist, ist noch nicht bekannt.

Vielleicht weiß Deutschlands Lotterie-König noch gar nichts von seinem Glück, weil er in den Urlaub gefahren ist. Vielleicht hat er auch in einem Supermarkt in der Region alle Champagner-Flaschen im Regal gekauft. Vielleicht liest er gerade auch diese Zeilen. Vielleicht war es auch eine Tippgemeinschaft, das wusste Lotto Hessen am Sonntag noch nicht.

Sicher ist nur: Der Jackpot von 84,8 Mio. Euro geht nach Nordhessen. Er oder sie hat am Freitagabend den Eurojackpot abgeräumt. Im Topf waren exakt 84.777.435,80 Millionen Euro. Es ist der höchste Lotteriegewinn in Deutschland.

Bislang hat sich der Gewinner noch nicht bei der Lotto-Zentrale gemeldet. „Wir rechnen erst im Laufe der nächsten Woche damit,“ sagte eine Sprecherin von Lotto Hessen am Sonntag. „Die Spielscheinabgabe erfolgte erst am Tag der Ziehung in einer Verkaufsstelle in Nordhessen“, hieß es am Sonntag. Am Samstag wurde von einer Sprecherin zunächst die Angabe im „Norden Hessens“ gemacht. In einer Mitteilung hieß es später aber „Nordhessen“. Somit kommt der neue Multimillionär aus der Region. Zum Schutze des Gewinners werden aber laut Lotto Hessen grundsätzlich keine näheren Angaben zu Wohnort und Person gemacht.

Bei dem Tippschein waren die Zahlen 4-8-22-36-44 plus die beiden Zusatzzahlen 5 und 10 angekreuzt. Mit einem Einsatz von 20 Euro werden der oder die Glückspilze nun sehr reich. Der Gewinn ist steuerfrei. Der Geschäftsführer von Lotto Hessen, Heinz-Georg Sundermann, rät dem Gewinner: „Bitte wenden Sie sich direkt an die Zentrale von Lotto Hessen und sprechen Sie bis dahin mit niemandem über Ihren Gewinn.“ Bei einer solch unglaublichen Summe könnte man im Strudel der Gefühle verleitet sein, mehr Menschen einzuweihen als man sollte, warnt Sundermann. Aber führt der Rekordgewinn auch zum Glück? Der Münchner Psychologe Stephan Lermer ist skeptisch. „Nach ein bis zwei Jahren ist das Glückslevel wieder auf dem alten Niveau“, erklärte er am Wochenende.

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Rubriklistenbild: © dpa/Montage: Hermes

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