Forscher diskutieren heftig

Bahnbrechende neue Entdeckung bei Mona Lisa?

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Die Mona Lisa gehört zu den bekanntesten Gemälden der Welt.

Paris - Sensationsfund im Gemälde der Mona Lisa: Ein französischer Forscher behauptet, eine zweite Person im Werk von Leonardo da Vinci entdeckt zu haben.

Die "Mona Lisa" im Louvre, von Leonardo da Vinci gemalt, gehört zu den bekanntesten Gemälden der Welt. Das Kunstwerk war in der Vergangenheit oft Gegensatz von Untersuchungen: Wen lächelt sie an? Wer stand dem Genie Pose? Fragen, die weitgehend ungeklärt sind.

Jetzt hat nach zehn Jahre langer Forschung ein französischer Wissenschaftler eine neue bahnbrechende These aufgestellt. Pascal Cotte hat die "Mona Lisa" mit einer neuartigen Lichttechnik (LAM - Layer Amplification Method) untersucht und will weitere versteckte Bilder unter der sichtbaren Oberfläche ausgemacht haben. Gibt es eine weitere Botschaft in dem Bild? Laut Cotte soll das Gemälde "unter der ersten Schicht" eine andere sitzende Person zeigen, die zur Seite schaut. Das zeigte die BBC am Mittwochabend in einer Sendung, die sich mit den Ergebnissen des Franzosen beschäftigte.

Möglich wurde das durch das neuartige Verfahren mit einer speziellen Kamera, die verschiedene Schichten sichtbar macht, ohne das Gemälde zu beschädigen. Unterstützt wurde der Forscher dabei von den Pariser Porträtstudios Lumiere Technology, die die Lagenverstärkungsmethode (oder im Englischen Layer Amplification Method) entwickelt hatte. Demnach habe die zweite mittels der Lichttechnik entdeckte Person eine längere Nase, einen längeren Kopf, größere Hände sowie schmalere Lippen als die sichtbare Mona Lisa.

Der Louvre verweigerte eine Stellungnahme, weil die Fragestellung kein "Teil der Forschungsaufgabe sei", teilte der britischen Sender mit. Die Fachwelt diskutiert heftig das Für und Wider der aufgestellten Thesen von Cotte. 

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