Aus Spaß wird Ernst

Nackt-Fotos am Strand: Malaysia fahndet nach Touristen

Kuala Lumpur - Nackte Tatsachen in der Öffentlichkeit gehen in Malaysia gar nicht. Ein paar Touristen war das egal, stolz präsentierten sie auf Facebook ihre Blöße. Doch der Spaß könnte ernste Folgen haben.

Die malaysischen Behörden suchen mehrere chinesische Touristen, die an einem Strand der Insel Borneo nackt für Fotos posiert haben sollen. Facebook-Bilder brachten die Polizei auf die Spur der Chinesen, wie ein Beamter der Stadt Semporna am Donnerstag mitteilte. Die Polizei habe die internationale Polizeiorganisation Interpol und die malaysische Einwanderungsbehörde gebeten, bei der Suche nach den Touristen zu helfen. Auf einem der Nackt-Fotos zeigen vier im Wasser stehende Männer ihren entblößten Hintern. Auf einem anderen Bild stehen vier Frauen mit dem Rücken zur Kamera und schwenken ihre ausgezogenen Bikini-Oberteile.

Nach Angaben der Polizei wurden die Bilder mit hoher Wahrscheinlichkeit in Semporna im Osten Borneos aufgenommen. Der Vorfall könne zwischen zwei Wochen bis hin zu zwei Jahren zurückliegen, hieß es. 

Erst im Juni wurden in Malaysia vier westliche Touristen wegen unsittlichen Verhaltens zu dreitägigen Gefängnisstrafen und Geldbußen verurteilt. Sie hatten sich auf dem heiligen Berg Kinabalu in Borneo ausgezogen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.