Valentinsgeschenk mit bitteren Folgen

Lehrerin macht Nackfotos für ihren Mann - und verliert Job

USA, Lehrerin, Nacktfotos, kündigen
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Leigh Anne Arthur verliert wegen Nacktfotos ihren Job.

Union County - Eine High-School-Lehrerin beging einen fatalen Fehler: Sie machte Nacktfotos für ihren Ehemann. Dieses Valentinsgeschenk kostete sie nun ihren Job - und bringt womöglich einen Schüler hinter Gitter.

Die 33-jährige Leigh Anne Arthur liebt ihren Job. Die US-Amerikanerin arbeitet an der High School von Union County und unterrichtet dort die Schüler in Mechatronik. Bis jetzt. Arthur kündigte an ihrer Schule, ein unangenehmer Vorfall ließ ihr keine andere Wahl. Alle dort hatten sie nackt gesehen.

Die Lehrerin war gerade während der Unterrichtsstunde im Schulhaus unterwegs, um dort für Ruhe zu sorgen, als das Unglück seinen Lauf nahm. Das erzählt Arthur dem Nachrichtenmagazin local12.com. Sie hatte für den Valentinstag Fotos von sich geschossen, auf denen sie zum Teil nackt zu sehen war. Sie waren für ihren Ehemann bestimmt, nicht für die Öffentlichkeit. Doch Arthur machte den Fehler, die Fotos auf ihrem Handy und dieses unbeaufsichtigt im Klassenzimmer liegen zu lassen.

Ein 16-jähriger Schüler soll sich dann ihr Handy geschnappt und mit seinem eigenen Smartphone Fotos von ihren privaten Bildern gemacht haben. Und die gingen dann an all seine Klassenkameraden und landeten letztendlich in den Weiten der sozialen Netzwerke. Und was dort bekanntlich einmal hochgeladen ist, wird nie wieder ganz verschwinden. Zum Leid der US-Lehrerin.

Lehrerin Arthur verzeiht dem Schüler den Streich

Die Schulleitung der High School legte der Lehrerin nahe, zu kündigen. Sie sei für diesen Vorfall verantwortlich, weil sie ihr Handy zugänglich gemacht habe. Arthur blieb nichts anderes übrig, als zu gehen.

Ihre Schüler starteten eine Onlinepetition, um zu verhindern, dass die Mechatronik-Lehrerin geht. Doch Arthur sagte, sie sei sich nicht sicher, ob sie das wolle. Sie weiß, welcher der Schüler sich diesen folgenreichen Streich erlaubt hatte. Doch sie verzeiht ihm. "Er ist 16 und wird auch in Zukunft dumme Entscheidungen treffen. Wir alle treffen dumme Entscheidungen mit 16", sagt sie. 

Diese dumme Entscheidung könnte aber auch für den Schüler nicht ohne Konsequenzen bleiben. Denn der 16-Jährige muss sich nun vor Gericht für sein Verhalten verantworten. Arthur hatte der Polizei von dem Vorfall erzählt, der Schüler ist nun angeklagt wegen Internetkriminalität und Voyeurismus. Sollte er in beiden Anklagepunkten schuldig gesprochen werden, könnte ihm im schlimmsten Fall eine Strafe von über 10.000 Dollar und vier Jahre Gefängnis drohen. 

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