Die nächste Generation: Eine Nisthilfe für Wildbienen bauen

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Wildbienen kann man im Garten unterstützen. Foto: Arne Dedert

Der nächsten Generation Wildbienen lässt sich unter die Arme greifen. Dafür dürfen Hobbygärtner nur nicht allzu penibel sein. Denn manche Wildbienenarten legen ihre Eier in morsches Holz.

Hamburg (dpa/tm) - Um Wildbienen zu unterstützen, lässt man totes Holz im Garten am besten einfach liegen. Das erklärt die Deutsche Wildtier Stiftung. Denn Wildbienen legen mitunter ihre Eier ins morsche Holz. Das gilt ebenfalls für leere Schneckenhäuser.

Und auch Holunderbusch- und Brombeerstängel lässt man aus diesem Grund den Winter über idealerweise stehen. Gut ist außerdem, Beete nicht mit Torfmulch abzudecken, denn Wildbienen graben ihre Nester in lockeren Erdboden.

Extra-Tipp: Engagierte Hobbygärtner können auch Nisthilfen selber bauen. Dafür nehmen sie hohle, rund zehn Zentimeter lange Bambusstäbe, und stecken sie in eine bis zur Hälfte mit Gips gefüllte Konservendose. Das Ganze lassen sie trocknen, dann legen sie die Nisthilfe waagerecht an einen sonnigen und geschützten Ort.

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