Längste Challenge der Welt

Netz spottet über Hollandes "Ice Bucket Challenge"

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Der klatschnasse François Hollande: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Paris - Eigentlich wollte Frankreichs Präsident François Hollande nur eine Rede im Freien halten - und wurde triefnass dabei. Dafür erntet der begossene Präsident reichlich Häme.

Als ob die Regierungskrise in Paris nicht genug wäre, hat Frankreichs Präsident François Hollande für einen wenig glamourösen Auftritt im Regen Spott und Häme auf Twitter hinnehmen müssen. Der bei einer Rede in strömenden Regen triefnass gewordene Staatschef sehe aus, als habe er an dem so genannten Ice Bucket Challenge teilgenommen, hieß es in zahlreichen Kommentaren am Montag im Kurznachrichtendienst.

Die "Ice Bucket Challenge" soll auf die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam machen. Wer nominiert wird, muss sich einen Eimer eiskalten Wassers über den Kopf schütten, ein Video davon ins Internet stellen und darf dann drei weitere Kandidaten benennen.

"François Hollandes Ice Bucket, der zehn Minuten lang dauert, ist unglaublich", schrieb ein Nutzer. "Niemand hat ihn nominiert, aber er hat die Herausforderung so oder so angenommen", schrieb ein anderer. Hollande habe in seiner Präsidentschaft nicht in allem versagt, urteilte ein weiterer Nutzer: "Er hat den Ice Bucket Challenge gewonnen."

Garniert wurden die Kommentare mit Fotos des Staatschefs, der am Montag an der Nordwestküste Frankreichs eine Rede unter freiem Himmel hielt. Dabei regnete es so stark, dass Hollandes Mantel klatschnass war und der Präsident kaum mehr etwas durch seine Brille sehen konnte. Wieso niemand einen Regenschirm über ihn hielt, war nicht bekannt.

AFP

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