Neue Hinweise im Fall Peggy nach "Aktenzeichen XY"-Sendung

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Polizeibeamte sind in einem Waldstück im Saale-Orla-Kreis bei Rodacherbrunn an dem Fundort der Skelettteile von Peggy im Einsatz. Foto: Daniel Karmann/Archiv

Lichtenberg (dpa) - Die aktuelle Vorstellung des Falls Peggy in der ZDF-Reihe "Aktenzeichen XY ... ungelöst" hat noch während der Sendung weitere Hinweise eingebracht. Es sei aber noch zu früh, sie vorzustellen, hieß es am Mittwochabend am Ende der Sendung.

Die Ermittler wollten mit der erneuten Darstellung des Falls in der Sendung nochmals Hinweise aus der Bevölkerung sammeln - vor allem zum Fundort des Skeletts, einem Waldstück zwischen Rodacherbrunn im thüringischen Saale-Orla und Nordhalben im Kreis Kronach in Oberfranken.

Die Polizei hofft, dass sich Spaziergänger, Sportler oder Waldarbeiter, die am 7. Mai 2001 in der Nähe waren, an verdächtige Menschen oder Fahrzeuge erinnern.

Vor gut einem Jahr war der Fall schon einmal Thema der Sendung, denn Peggys Verschwinden ist einer der größten ungelösten Kriminalfälle in Bayern. Die neunjährige Schülerin aus dem oberfränkischen Lichtenberg war am 7. Mai 2001 nicht von der Schule nach Hause gekommen. Wochenlange Suchaktionen blieben ohne Erfolg. Erst Anfang Juli dieses Jahres - 15 Jahre später - fand ein Pilzsammler in dem Wald Knochen von Peggy.

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