Riesige Staubwolke über der Stadt

Immer mehr Tote nach Gas-Explosion in New York

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Explosionen in einem Gebäude in New York haben mindestens elf Menschen verletzt.

New York - Bei der schweren Gas-Explosion in New York sind offenbar mehr Menschen umgekommen, als zunächst angenommen. Die Zahl der Toten erhöhte sich nach Medienberichten inzwischen auf sieben.

Bei der schweren Gasexplosion im New Yorker Stadtteil East Harlem sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie der Nachrichtensender CNN und die „New York Times“ am Donnerstagmorgen meldeten, wurden zwei Tote in den Trümmern der zwei zerstörten Wohnhäuser entdeckt. Die Retter befürchten, dass sich die Zahl der Opfer noch erhöhen könnte. Mehrere Menschen galten noch als vermisst, mindestens 63 wurden CNN zufolge verletzt, einige davon schwer. Viele hätten die Krankenhäuser aber bereits wieder verlassen, berichtete die „New York Times“.

Haus in New York explodiert

Haus in New York explodiert

Am Mittwochmorgen (Ortszeit) waren zwei mehrstöckige Häuser in einem Straßenzug eingestürzt. Die Explosion sei mehr als einen Kilometer weit entfernt noch zu spüren gewesen, berichteten Augenzeugen. „Meine Klaviere flogen durch die Luft“, sagte Colin Patterson dem Lokalsender WABC. Er arbeitete in einer Klavierwerkstatt in einem der betroffenen Gebäude. Er sei durch die Trümmer gekrochen und konnte sich unverletzt retten. Ursache für die Explosion war nach Angaben des New Yorker Bürgermeisters Bill de Blasio ein Gasleck. „Das ist eine Tragödie der schlimmsten Sorte“, sagte er. „Es gab keine Vorwarnung, um die Menschen zu retten.“

Anwohner berichteten der „New York Times“ jedoch, dass sie bereits am Dienstagabend Gasgeruch wahrgenommen hätten. „Letzte Nacht roch es nach Gas, aber dann verging der Geruch und wir gingen alle zu Bett“, sagte Jennifer Salas dem Blatt. Ihr Mann zähle zu den Vermissten. Bewohner hatten dann am Mittwoch kurz nach 9 Uhr morgens ein mögliches Gasleck gemeldet. Die Explosion ereignete sich nur 20 Minuten später, wie ein Sprecher der Gaswerke sagte.

dpa

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