Nichts aufzwingen: Streitthema Religion in der Familie

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Beim Thema Religion kommt es zwischen jüngeren und älteren Familienmitgliedern oft zum Streit. Foto: Tobias Hase/Symbolbild

Zwischen den Generationen kann es immer wieder zu Streit kommen - mitunter geht es um Religion. Den jüngeren Familienmitgliedern seine Überzeugung aufzuzwingen, wäre der völlig falsche Weg.

Bonn (dpa) - Oft herrscht zwischen den verschiedenen Generationen einer Familie Uneinigkeit beim Thema Religion. Mitunter halten ältere Menschen an den Traditionen ihres Glaubens fest, die Kinder und Enkel haben damit aber gar nichts am Hut.

Senioren sollten keinesfalls versuchen, den anderen etwas vorzuschreiben. "Man hat kein Recht, jemandem reinzureden. Das ist ein Eingriff in die Intimsphäre.", betont Christine Sowinski vom Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA).

Deshalb klammern Senioren das Thema am besten aus, rät Sowinski. Sprechen die Kinder Religion aber etwa im Zusammenhang mit der Taufe der Enkel an, sollte man ehrlich sein. "Wenn man gefragt wird, sollte man nicht lügen." Natürlich könne man über das Thema diskutieren. "Aber wenn man jemanden überzeugen möchte, ist sicher das eigene, gut gelebte Leben und die eigene Haltung die bessere Werbung."

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