Plastikmüll in der Nordsee soll genauer untersucht werden

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In den Meeren der Welt landet leider einiges an Plastikmüll. Der in der Nordsee soll nun untersucht werden. Forscher wollen wissen, ob er sich in einem ähnlichen Müllstrudeln sammelt wie etwa im Pazifik. Foto: Ingo Wagner/Archiv

Bremen/Wilhelmshaven (dpa) - Forscher nehmen den Plastikmüll in der Nordsee genauer unter die Lupe. Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) will untersuchen, ob sich Plastikabfall in der südlichen Region des Meeres in ähnlichen Müllstrudeln sammelt wie etwa im Pazifik.

Die Wissenschaftler setzen dazu rund 100 000 markierte kleine Holzschiffe im Jadebusen aus. Wenn Passanten die sogenannten Driftkörper dann am Strand finden, sollen sie die Position ans ICBM durchgeben.

Mit den Daten lässt sich ermitteln, welchen Weg treibende Gegenstände im Meer zurücklegen. "Ich vermute, dass es in der Nordsee nicht diese großen Müllinseln und Strömungen gibt. Dafür ist das Meer zu flach und zu variabel", sagte der Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe für physikalische Ozeanologie am ICBM, Jörg-Olaf Wolff. Anfang Oktober sollen die ersten Driftkörper ausgesetzt werden.

Forschungsprojekt zu Makroplastik in der Nordsee - ICBM Wilhelsmhaven

Factsheet des Umweltbundesamts zu Auswirkungen

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