Große Polizeiaktion in Sydney

Polizei beschlagnahmt Crystal Meth im Wert von 800 Millionen

+
Über 3 Millionen Portionen Crystal Meth sind der Polizei ins Netz gegangen. 

Sydney - Die australische Polizei hat synthetische Drogen im Wert von fast 800 Millionen Euro beschlagnahmt.

Drei Hongkonger und ein Chinese seien in diesem Zusammenhang festgenommen worden, teilte Justziminister Michael Keenan am Montag mit. Es handele sich um den größten Fund von flüssigem Methamphetamin in der Geschichte Australiens. Mit der Aktion habe der Verkauf von 3,6 Millionen Portionen Crystal Meth verhindert werden können.

Laut der australischen Polizei begann der gemeinsame Einsatz mit den chinesischen Behörden im Dezember 2015, als ein in Hongkong aufgegebener Container aus China in Sydney kontrolliert worden sei. Darin hätten sich BHs mit Gel-Einlagen befunden, in denen 190 Liter flüssiges Methamphetamin gewesen seien. Aufgrund der dann aufgenommenen Ermittlungen seien weitere 530 Liter der Droge an fünf Orten in Sydney gefunden worden.

Die Zahl der Crystal-Meth-Konsumenten in Australien hat sich laut der Regierung von 2007 bis 2013 auf mehr als 200.000 Menschen verdoppelt. Die Droge macht schnell abhängig und ist sehr gefährlich für die Gesundheit.

AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.