Unglück

Postflugzeug in Schweden abgestürzt - Beide Piloten vermisst

Stockholm - Ein Postflugzeug kracht in eine verschneite Berglandschaft in Schweden. Dass die beiden Piloten überlebt haben, gilt als sehr unwahrscheinlich. Wie es zum dem Unglück in unwegsamen Gelände kam, ist unklar.

Nach dem Absturz eines Postflugzeugs in Schweden werden der Pilot und Co-Pilot der Maschine vermisst. Laut einem Bericht des schwedischen Rundfunks rechnen die Rettungskräfte nicht damit, dass der 42 Jahre alte Spanier und sein 34-jähriger französischer Kollege noch am Leben sind. „Die Chancen gehen gegen Null“, sagte ein Sprecher dem Radiosender SR. „Der Aufprall geschah bei hoher Geschwindigkeit.“

Der Flieger war in der Nacht zum Freitag auf dem Weg vom Osloer Flughafen Gardermoen ins nordnorwegische Tromsø in den schwedischen Bergen abgestürzt.

Über die Ursache des Absturzes bei der Gemeinde Gällivare nahe der norwegischen Grenze rätselte die Polizei am Freitagmittag noch. Die Bergung in dem verschneiten, unwegsamen Gelände gestaltete sich schwierig.

Auch die Fluggesellschaft West Atlantic konnte sich das Unglück nicht erklären. Die Maschine habe bis zuletzt Kurs gehalten. Die Besatzung hatte gemeinsam mehr als 3000 Flugstunden absolviert.

Die eisigen Temperaturen von minus 30 Grad dürften kein Problem gewesen sein, sagte ein Sprecher bei einer Pressekonferenz. Der Flugzeugtyp könne bis zu minus 40 Grad standhalten.

dpa

Rubriklistenbild: © afp (Symbolbild)

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.