Mutter rettet ihren Sohn

Video: Python beißt schlafendes Kind (6) in den Kopf

Macksville - Die Schreie ihres Kindes weckten sie. Als die Mutter panisch zum Bett im Zimmer des Sechsjährigen rennt, sieht sie, wie ein drei Meter langer Python den Schlafenden in den Kopf beißt.

"Es war wie ein Alptraum", berichtet Tamara dem Nambucca Guardian. Donnerstagnacht vergangener Woche saß sie in ihrer Wohnung im Ort Macksville an der australischen Westküste, während ihr Sohn Tyler in seinem Kinderzimmer schlief. Plötzlich hörte sie den Sechsjährigen "furchterregend schreien", wie sie sagt. Sie rannte zu seinem Bett und sah, dass eine riesige Schlange sich um den Bauch ihres Sohnes gewickelt hatte. 

Tylers Gesicht war blutüberströmt, die Schlange hatte ihn mehrere Male gebissen. "Seine Augen waren geschlossen, daher glaube ich, er war noch gar nicht richtig wach", erzählt sie. Tamara riss die Schlange von ihrem Sohn und rief ihren Cousin. Der war innerhalb weniger Minuten zu Stelle und "kümmerte sich um das Tier", wie sich herausstellte ein drei Meter langer Rautenpython. Fotos von seiner toten Beute sowie von dem blutenden Kind wurden tausendfach auf Facebook geteilt.

"Zum Glück erinnert Tyler sich an nichts mehr", erzählt Tamara. Auf dem Weg ins Krankenhaus fragte er mich, warum er blutete." Nachdem die Ärzte das Kind versorgt hatten, konnte es schon nach wenigen Stunden wieder nach Hause. Wie das Reptil in sein Bett gekommen war, bleibt ein Rätsel.

Ein Schlangen-Experte: "Der Python wird im Dunkeln die Wärme des schlafenden Kindes und eine leichte Bewegung wahrgenommen haben. An die Größe seines Opfers denken Schlangen nicht. Wenn sie Hunger haben, beißen sie alles. Reiner Instinkt." 

In Australien sind Schlangen-Begegnungen dieser Art nicht ungewöhnlich, Rauthenpythons stellen jedoch für einen Menschen keine Gefahr dar. Sie sind ungiftig und ernähren sich von Ratten und Mäusen. Kein Exemplar würde einen Sechsjährigen verschlingen können. 

hn

Rubriklistenbild: © Screenshot

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