Xatar zahlt Kaution und bleibt auf freiem Fuß

Rapper-Streit: Gesuchte Brüder stellen sich

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Rapper Xatar soll in die Auseinandersetzung verwickelt sein - allerdings nicht direkt.

Köln - Nach einer Attacke in der Kölner Rapperszene haben sich zwei Tatverdächtige gestellt. Einer von ihnen ist Xatar, ein deutschsprachiger Rapper.

Der nach einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Köln per Haftbefehl gesuchte Rapper Xatar hat sich der Polizei gestellt. Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Köln am Dienstag mit. Gegen den Musiker wird demnach wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Er soll aber nicht unmittelbar an der Auseinandersetzung vor einer Woche in der Kölner Innenstadt beteiligt gewesen sein.

Es werde daher geprüft, ob eine Verschonung von der Untersuchungshaft unter Auflagen in Betracht komme, sagte der Behördensprecher.

Xatar hinterlegt Kaution und muss nicht hinter Gitter  

Die Vorwürfe lauten auf versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung. In Untersuchungshaft muss der Musiker aber nicht, wie ein Haftrichter am Dienstag entschied. Xatar habe eine Kaution hinterlegt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Zudem seien ihm Meldeauflage erteilt worden.

Xatar stürmt gerade mit seinem neuen Album "Der Holland Job", das er gemeinsam mit dem Rapper Haftbefehl aufgenommen hat, die deutschen Musik-Charts.

Im Zuge der Ermittlungen wegen des blutigen Streits in Köln waren insgesamt vier Haftbefehle erwirkt worden. Ein Verdächtiger wurde bereits vergangene Woche festgenommen. Am Montagabend stellten sich zudem zwei gesuchte Brüder der Polizei.

Bei der Auseinandersetzung in Köln war ein 34-Jähriger schwer verletzt worden. Die Ermittler vermuten, dass ein Streit zwischen Rappern ein Hintergrund für die Tat sein könnte.

AFP/dpa

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