Bewaffneter Arzt verhindert Schlimmeres

Eine Tote bei Schießerei in US-Psychiatrie

Philadelphia - Bei einem Schusswechsel zwischen einem Psychiatrie-Patient und seinem Arzt in einem Krankenhaus im US-Staat Philadelphia ist eine Fürsorgerin erschossen worden.

Der 49-jährige Patient war laut dem örtlichen Nachrichtenportal CBS Philly am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) zu einem Arzttermin mit seiner Fürsorgerin erschienen. Bei der Unterredung im dritten Stock eines an das Mercy Fitzgerald Krankenhaus angelagerten Wellness-Centers in Darby soll es zu einem heftigen Streit gekommen sein, in dessen Verlauf der Patient eine Waffe zog und um sich schoss. Der verwundete Arzt zog daraufhin seine eigene Waffe zur Selbstverteidigung und traf nach Angaben von CBS News den 49-jährigen Schützen drei Mal in die Brust und den Oberkörper. Beide kamen in ein Krankenhaus. Der Schwerverletzte wurde operiert, sein Zustand war zunächst kritisch. Der Arzt kam mit einem Streifschuss davon, die 53-Jährige starb im Kugelhagel.

Ein Polizist sagte nach dem Vorfall, der Arzt habe mit seiner schnellen Reaktion „zweifelsfrei Leben gerettet“, wie die Lokalzeitung „Philadelphia Daily News“ berichtete.  

Einzelheiten seien noch unklar, hieß es - so auch die Frage, ob Ärzte in der Klinik Waffen tragen dürfen und aus wessen Waffe die Kugel bzw. Kugeln stammte, die die Fürsorgerin tötete. Der Trakt, in dem sich der Vorfall ereignete, ist ohne Metall-Detektoren ausgestattet.

hn/dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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