Schluss mit kaputten Schuhspitzen: Sohle verstärken

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Um die Schuhspitze zu schonen, kann man beim Schuhmacher eine Verstärkung machen lassen. Foto: Jörg Carstensen

Mit neuen Schuhen unterwegs: Wie ärgerlich ist es, wenn empfindliche Spitzen von einem unebenen Straßenbelag gleich Schrammen abkriegen. Vorbeugen kann ein Besuch beim Schuhmacher.

Berlin (dpa/tmn) - Gerade bei den aktuell angesagten spitz zulaufenden Schuhen ist die Spitze oft schnell abgelaufen. Denn unebene Böden und Kanten sorgen dafür, dass man ab und zu vorne anstößt. "Man kann es nicht ganz verhindern", sagt auch Claudia Schulz vom Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie in Berlin.

Sie rät dazu, sich vom Schuhmacher eine Verstärkung unter die vordere Sohle machen zu lassen. Das festige die Spitze und erhöhe sie etwas, so dass man mit dem vorderen Schuhende immerhin nicht so oft anstößt. "Das kostet nicht die Welt." Der Schuhmacher hat solche Gummi-Verstärkungen in der Regel in allen Farben. Er fräst sie an der Seite passend zum Schuh ab, damit sie nicht auffallen.

Ist oben auf der Spitze im Glattleder eine Kerbe entstanden, kann der Schuster auch das ausbessern. Er füllt Hartwachs hinein, schleift die Stelle dann wieder glatt und passt sie mit Creme farblich an.

Bei Lack kann man selbst tätig werden - zumindest bei ganz kleinen Macken: Ein Kratzer lässt sich mit farblich passendem Nagellack kaschieren, erklärt Schulz. Aber den Nagellack sollte man nicht zu großflächig auftragen.

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