Strafanzeige nach Wühlaktion

Schon wieder: Mann kopfüber in Container erwischt

+
Der Bremer Container-Wühler ist ein Wiederholungstäter.

Bremen - Ein déja vu besonderer Art hatten Beamte in Bremen, als sie einen Müllcontainer sahen, aus dem ein Paar Beine herausschaute. Der Mann, dem es gehörte, entpuppte sich nämlich als alter Bekannter.

Bereits zum zweiten Mal hat die Polizei in Bremen einen kopfüber in einem Müllcontainer steckenden Mann entdeckt. Wie im Januar ragten auch diesmal nur die Beine aus dem Container, von innen waren deutliche Wühlgeräusche zu hören, wie die Polizei am Montag mitteilte. Als der 52-Jährige den Beamten am Sonntag als Grund für seine Wühlaktion im Container die gleiche Geschichte wie zu Jahresanfang auftischen wollte, hatten diese genug. Sie schrieben eine Strafanzeige wegen Verdachts des versuchten Diebstahls. Der Mann erhielt einen Platzverweis.

Bei seiner ersten Begegnung mit der Polizei hatte der 52-Jährige angegeben, er suche in dem Container ein Ladekabel, das er aus Versehen bei der Entsorgung von defekten Elektrogeräten mit hineingeworfen habe. Um durch die Klappe in den Container zu gelangen, nutzte der Mann sein Fahrrad als Tritt. 

Das Fazit der Polizei: „Lügen haben kurze Beine.“

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.