Keine Haustiere als Festmenü

Tierschützer: Schweizer, hört auf, Katzen zu essen

Katze
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Bei dem Gedanken wird sich vielen Lesern jetzt der Magen umdrehen: Katzen als Hauptgericht an Weihnachten. Manche Schweizer mögen das.

Bern - Tierschützer in der Schweiz wollen erreichen, dass dort keine Katzen und andere Haustiere gegessen werden. Denn gerade an Weihnachten mögen Schweizer "Katzen in Weißwein". 

Schweizer Tierschützer wollen den Eidgenossen den Verzehr ihrer Haustiere verbieten. Die Tierschutzgruppe SOS Chats Noiraigue reichte am Dienstag im Parlament eine Petition ein, in der verlangt wird, dem Verzehr von Katzen und Hunden einen Riegel vorzuschieben. "Rund drei Prozent der Schweizer essen insgeheim Katze oder Hund", sagte die Gründerin und Vorsitzende der Gruppe, Tomi Tomek, der Nachrichtenagentur AFP. Besonders in den Kantonen Luzern, Appenzell, Jura und Bern landeten Haustiere auf dem Teller.

Manche Schweizer schieben an Weihnachten Katzen in Ofen

Tomek erklärte, Hundefleisch werde vor allem für Würste verarbeitet und für ein fettiges Mittel gegen Rheuma. Katzen würden ihrerseits ähnlich wie Hase zu Weihnachten mit Weißwein und Knoblauch gekocht. Genaue Angaben zur Zahl der verzehrten Hunde und Katzen konnte Tomek nicht machen. "Derzeit können wir nichts tun, weil das Gesetz den Leuten nicht verbietet, ihren Hund oder ihre Katze zu essen. Wir können diejenigen nicht einmal anzeigen, die diese Praxis ausüben", beklagte Tomek.

Aktivisten setzten schon Verbot von Katzenfell-Verkauf durch

Ein Abgeordneter habe ihr gesagt, das Parlament werde nichts tun, solange die Bevölkerung sich nicht auflehne. "Die Schweizer müssen sich selbst darum kümmern", sagte Tomek. Ihre Gruppe hat nun 16.000 Unterschriften für ein Verbot des Verzehrs von Haustieren gesammelt. Vergangenes Jahr war es den Aktivisten bereits gelungen, ein Verbot des Verkaufs von Katzenfell zu erwirken.

AFP

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