Selbstmordanschlag auf Hotel in Pakistan

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Nach einem Selbstmordanschlag auf ein Hotel in Peshawar liegt das Gebäude in Trümmern.

Peshawar - Bei einem Selbstmordanschlag auf ein Luxushotel in Pakistan sind mindestens elf Menschen getötet und 70 weitere verletzt worden, darunter einen Deutschen.

Die Bewaffneten stürmten am Dienstagabend nach Polizeiangaben das auch bei Ausländern beliebte Hotel Pearl Continental in der Stadt Peshawar im Nordwesten des Landes, bevor ein gewaltiger Sprengsatz detonierte.

Bilder vom Bombenanschlag auf ein Luxushotel in Pakistan

Bombenanschlag auf Luxushotel in  Pakistan

Es habe sich um einen Selbstmordanschlag gehandelt, sagte ein Polizeisprecher. Unter den Verletzten sind laut Behörden ein Deutscher, ein Brite sowie ein Somalier. Zwei der Toten waren Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Es handelt sich um einen serbischen Mitarbeiter des Flüchtlingshilfswerks UNHCR und einen philippinischen Mitarbeiter des Kinderhilfswerks UNICEF. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Anschlag als “abscheulichen Terroranschlag“.

Ein Polizeisprecher sagte der AP, nach Berichten von Augenzeugen habe es sich bei den Attentätern um drei Männer gehandelt, die mit einem Lastwagen vor das Haupttor des Hotels gefahren seien. Sie hätten auf Sicherheitsleute geschossen und seien dann durch das Tor gerast. Unmittelbar vor dem Pearl Continental hätten sie ihren Sprengsatz gezündet.

Trümmer nach dem Anschlag.

Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. Der Verdacht fiel jedoch auf die militanten Taliban. Im Nordwesten Pakistans sind in den vergangenen Wochen zahlreiche Gewalttaten verübt wurden. Die Behörden sehen darin Racheakte für die Großoffensive der Streitkräfte gegen die Taliban im Swat-Tal. Bei einem Bombenanschlag auf das Marriott-Hotel in Islamabad wurden im vergangenen Jahr mehr als 50 Menschen getötet.

AP

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