Ermittlungen gegen Deutschen

Waldbrand auf La Palma: So groß ist die Zerstörung

+
Bei dem schweren Waldbrand auf La Palma sind tausende Hektar zerstört worden.

Santa Cruz de La Palma - Während gegen einen Deutschen ermittelt wird, der wohl unabsichtlich einen Waldbrand auf La Palma verursachte, wird das Ausmaß der Zerstörung bekannt.

Bei dem schweren Waldbrand auf La Palma sind 6,8 Prozent der Fläche der Kanaren-Insel zerstört worden. Insgesamt seien mehr als 4800 Hektar betroffen, berichtete die Nachrichtenagentur efe am Montagabend. Mittlerweile konnte das Feuer, das von einem 27-jährigen Deutschen unabsichtlich entfacht worden war, den Einsatzkräften zufolge weitgehend eingegrenzt werden.

Der junge deutsche Aussteiger, der Medienberichten zufolge seit vier Jahren auf den Kanarischen Inseln ist und zuletzt in einer Höhle auf La Palma lebte, hatte in der vergangenen Woche im Freien seine Notdurft verrichtet und anschließend das Toilettenpapier angezündet. In dem ausgedörrten Terrain fingen die trockenen Pflanzen sofort Feuer. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

Auch in anderen Teilen Spaniens wüten Waldbrände, so etwa in Galicien im Nordwesten Spaniens an der Grenze zu Portugal. Besonders schlimm betroffen seien mehrere Gemeinden in der Provinz Pontevedra, berichtete efe. Es seien bereits mehrere hundert Hektar Wald verbrannt. Die Feuerwehr war unter anderem mit Hubschraubern im Einsatz.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.