Heute ist "Internationaler Männertag"

Was finden Frauen männlich? Kuriose Ergebnisse

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Wann ist ein Mann eigentlich ein Mann? Pünktlich zum internationalen Männertag am 19. November gibt es eine neue Studie, die dem Männlichkeitsbegriff auf den Grund geht.

Hamburg - Stark, potent, beruflich erfolgreich: Vor Jahrzehnten waren es diese Eigenschaften, die einen Mann männlich machten. Doch gilt das noch heute? Eine Studie liefert überraschende Ergebnisse.

Wann ist ein Mann ein Mann? Diese Frage hat sich die Partnervermittlungs-Website elitepartner.de gestellt und im Rahmen einer Studie zum Internationalen Männertag  am 19. November insgesamt 846 Singles befragt. Was finden Frauen und Männer in Zeiten neu definierter Geschlechterrollen besonders männlich? Die Ergebnisse der Studie:

Flirt-Erfolg
Laut Studie finden es knapp die Hälfte, nämlich 46 Prozent der Männer besonders männlich, wenn sie von einer gutaussehenden Frau angesprochen werden. Frauen sehen im Flirt-Erfolg eines Mannes eher keinen Männlichkeitsbeweis. Nur fünf Prozent der weiblichen Befragten sind anderer Meinung.

Handwerkliches Können
Ein Klischee, in dem viel Wahres steckt: Männer finden es auch heutzutage extrem männlich, wenn sie handwerklich glänzen können. Bei der Studie gab jeder dritte Mann an, so zu empfinden. Auch für 42 Prozent der Frauen ist es absoluter Männlichkeitsindikator, wenn ihr Partner im Haushalt Geräte selbst reparieren kann.

Karriere und beruflicher Erfolg
Diese Eigenschaft ist vor allem für Frauen extrem wichtig: Für ganze 61 Prozent ist es männlich, wenn ein Mann beruflich erfolgreich ist. Für die Männer selbst ist die Karriere eher mäßig wichtig, wenn es um Männlichkeit geht. Nur jeder Dritte fühlt so.

Sexueller Erfolg
Kurios: Gute Liebhaberqualitäten sind für fast die Hälfte aller Frauen wichtig. Bei den Männern gab lediglich jeder Dritte an, sich besonders männlich zu fühlen, wenn er im Bett glänzt.

Gute Vaterqualitäten
Was gibt es schöneres als die leuchtenden Augen der eigenen Kinder? Für Männer sind gute Vaterqualitäten scheinbar nur bedingt ein Männlichkeitsindikator: Jeder sechste Mann findet es laut Studie mannhaft, ein toller Vater zu sein. Für Frauen ist diese Eigenschaft wesentlich wichtiger. Jede Vierte findet liebevolle Papas männlich.

Hohes Gehalt
Geld spielt für beide Geschlechter in Sachen Männlichkeit kaum eine Rolle. Nur drei Prozent der befragten Männer fanden es in der Studie männlich, viel und vor allem mehr als ihre Frau zu verdienen. Auch nur ein geringer Prozentsatz der Frauen, zwölf Prozent, gaben an, ein hohes Gehalt ihres Partners männlich zu finden.

Fazit: "Traditionelle Geschlechterrollen sind ins Wanken geraten"

Männlichkeit - ein Begriff, der sich heutzutage zwischen altbackenen Klischees und modernen Familienmodellen definiert. Woran das liegt, erklärt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von EliteParter: "Der gesellschaftliche Wandel hat die traditionellen Geschlechterrollen ins Wanken gebracht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich weibliche Erwartungen an die Männerrolle deutlich von dem unterscheiden, was Männer selbst als männlich empfinden." Frauen wünschten sich einen "Alpha-Softie", erklärt Fischbach. Einen beruflich durchsetzungsstarken Karriere-Mann also, der eben auch ein liebevoller Vater und guter Liebhaber ist. Das starke Geschlecht definiert sich vor allem über den Flirt-Erfolg, wie Fischbach berichtet: "Männer dagegen schöpfen ihr Männlichkeitsgefühl eher aus sexueller Potenz – bei der Wirkung auf Frauen und im Bett – sowie zu weit kleineren Anteilen aus dem Job."

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