UPF gibt Sonnenschutz von Kopfbedeckungen an

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Ein Sonnenhut aus synthetischen Materialien verfügt in der Regel über einen UPF von 40 bis 80. Foto: Maja Hitij

Die Kopfhaut ist sehr empfindlich, wenn es um Sonneneinstrahlung geht. Da helfen auch viele Haare nicht unbedingt. Besser ist es, eine Kopfbedeckung zu nutzen. Hierfür unterscheidet man den UPF-Faktor.

Köln (dpa/tmn) - Der UPF gibt den UV-Schutzfaktor von Textilien an. Er ist also vergleichbar mit dem Lichtschutzfaktor LSF, den man von Sonnencremes kennt. Die Abkürzung steht für Ultraviolet Protection Factor.

Er gibt an, wie viel länger sich jemand in der Sonne mit dem entsprechenden Schutz aufhalten kann. Häufig findet man die Angabe des UPF auf Kopfbedeckungen, erklärt die Gemeinschaft Deutscher Hutfachgeschäfte (GDH).

Eine leichte Baumwollkopfbedeckung habe zum Beispiel einen UPF von etwa 2-20. Eine dichtere und farbige Kopfbedeckung aus Baumwolle kann schon einen UPF zwischen 20 und 80 haben. Ein Panama-Strohhut - abhängig von Faser und Flechtart - hat ebenfalls einen UPF zwischen 20 und 80. Ein Sonnenhut aus synthetischen Materialien verfügt über einen UPF von 40 bis 80.

Der UPF kann mit verschiedenen Messmethoden ermittelt werden, es gibt etwa einen amerikanischen und einen australisch-neuseeländischen Standard, eine europäische Norm und das deutsche Prüfverfahren UV Standard 801.

Broschüre von der GDH

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