US-Astronaut Kelly: Ruhestand nach Jahresmission im All

Scott Kelly am 2. März nach seiner Rückkehr von der ISS. Foto: Kirill Kudryavtsev
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Scott Kelly am 2. März nach seiner Rückkehr von der ISS. Foto: Kirill Kudryavtsev

340 Tage ununterbrochen auf der Raumstation ISS: Scott Kelly gilt als einer der erfahrensten Astronauten. Jetzt ist für den US-Amerikaner Schluss mit der Arbeit im All.

Washington (dpa) - Kurz nach dem Ende seiner Jahresmission im All hat der US-Astronaut Scott Kelly (52) seinen Ruhestand angekündigt. Am 1. April werde er sich aus seinem derzeitigen Beruf zurückziehen, teilten Kelly und die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

Er wolle sich aber weiterhin an der Forschung zu seiner Jahresmission im All beteiligen.

Nasa-Chef Charles Bolden würdigte Kelly, derzeit der US-Amerikaner mit den zusammengezählt meisten im All verbrachten Tagen, als "einen der besten Astronauten in der Geschichte des Raumfahrt-Programms". Er könne sich niemanden außer Kelly vorstellen, der "ein wenig Ruhe und Zeit auf diesem Planeten mit Familie und Freunden so sehr verdient hat".

Gemeinsam mit seinem russischen Kollegen Michail Kornijenko war Kelly Anfang März von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt. Ihr Aufenthalt in der Schwerelosigkeit hatte 340 Tage und damit doppelt so lange wie sonst üblich gedauert. Er galt als Test für einen bemannten Flug zum Mars in vielen Jahren.

Kelly war während der Mission aus einem weiteren Grund ein ganz besonderer Astronaut: Er hat einen Zwillingsbruder, der auch Raumfahrer war. Mark Kelly stellte für die Forschung in den vergangenen Monaten den idealen Vergleichsprobanden dar.

Nasa-Mitteilung

Stellungnahme Bolden

Stellungnahme Kellys auf seiner Facebook-Seite

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