Ins Meer gestürzt

Vater und Sohn bei Rekordversuch gestorben

Pago Pago - Ein 17 Jahre alter Junge ist bei dem Versuch, als jüngster Pilot mit einem einmotorigen Flugzeug die Welt zu umrunden, gemeinsam mit seinem Vater ins Meer gestürzt und gestorben.

Eine Sprecherin der Familie bestätigte den Absturz nahe der Samoa-Inseln im südlichen Pazifik am Mittwoch (Ortszeit) laut einem Bericht des „Indianapolis Star“. Die Leiche von Haris Suleman sei bereits geborgen worden, nach Vater Babar werde noch gesucht.

Vater und Sohn waren Mitte Juni im US-Staat Indiana zu ihrem Rekordversuch gestartet. Bei einem Erfolg wäre Suleman der jüngste Pilot gewesen, der die Welt in rund 30 Tagen in einer einmotorigen Maschine mit nur einem weiteren Menschen an Bord umrundet hätte. Mit der Aktion wollte er Geld für eine gemeinnützige Organisation sammeln, die Schulen in Pakistan baut. Die Heimkehr nach Indiana war für Sonntag geplant.

Suleman hatte zur Zeit des Absturzes mit seinem Vater bereits die Strecke von ihrem Heimatort Indianapolis über Grönland, Ägypten, Pakistan und Sri Lanka bis nach Amerikanisch-Samoa zurückgelegt. Von der Inselgruppe im Pazifik blieb ihm nur noch die Strecke über Fiji, Hawaii und San Francisco zurückzulegen.

Auf Twitter schrieb der Teenager noch Stunden vor dem Absturz: „Pago Pago ist ohne Zweifel unter den Top-Fünf-Orten, an denen ich in diesem Sommer gewesen bin :)“

Die US-Verkehrsbehörde NTSB teilte auf Twitter mit, den Unfall des Leichtflugzeugs vom Typ Beechcraft A36 Bonanza zu untersuchen. Sein Schulbezirk bezeichnete Sulemans Tod als „ernüchternde Tragödie“.

dpa/afp

Rubriklistenbild: © dpa

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