Arbeiten an Schwimmtanks

"Costa Concordia"-Bergung dauert länger als geplant

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Bei der Bergung der "Costa Concordia" gibt es zeitliche Probleme.

Giglio - Die Arbeiten an den Schwimmtanks der "Costa Concordia" dauern länger als geplant. Deswegen liegen die Experten derzeit leicht hinter dem Zeitplan.

In der Schlussphase der Bergung der „Costa Concordia“ liegen die Experten leicht hinter dem Zeitplan. Die Arbeiten an den Schwimmtanks hätten etwas länger gedauert als geplant, sagte Projektleiter Nick Sloane am Mittwoch. „Die Verbindung der Ketten mit den Schwimmtanks braucht mehr Zeit, als wir gehofft hatten.“ Mit Kabeln und Ketten werden die Stahltanks mit dem Wrack des Kreuzfahrtschiffs verbunden und in die richtige Position gebracht. Am Morgen fehlten noch vier Tanks, bis der nächste Schritt der Bergung beginnen konnte.

Nach Angaben von Ingenieur Franco Porcellacchia ist die Verzögerung kein Problem. Während der Nacht seien „bemerkenswerte Fortschritte“ erreicht worden, erklärte er. Wenn alle 30 Schwimmtanks, die an den Seiten der „Costa Concordia“ montiert sind, in Position sind, sollen sie mit Luft gefüllt werden und dem Schiff so den nötigen Auftrieb für das Abschleppen geben. Der Abtransport des Wracks nach Genua ist für Montag geplant. Bei der Havarie der „Costa Concordia“ waren im Januar 2012 insgesamt 32 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwölf Deutsche.

dpa

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