Waldbrände in Kalifornien bedrohen bewohntes Gebiet

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Mehr als 1000 Gebäude sind in Gefahr. Foto: National Wildfire Coordinating Group

Sommerhitze und heftige Winde verschärfen die Brandgefahr im trockenen Kalifornien. Nördlich von Los Angeles sind Anwohner vor rasch um sich greifenden Flammen auf der Flucht.

Los Angeles (dpa) - Waldbrände nördlich von Los Angeles haben am Wochenende Hunderte Menschen in die Flucht getrieben. Nach Angaben der Behörden kämpften über 900 Feuerwehrleute gegen die Flammen nahe Santa Clarita.

Bei extremer Sommerhitze und heftigen Winden hatte sich das Feuer schnell über eine Fläche von mehr als 8000 Hektar Land ausgebreitet.

Die Brandursache war zunächst unbekannt. Die Behörden gehen davon aus, dass mehr als ein Dutzend Häuser in dem hügeligen Hinterland zerstört wurden. Rund 1500 Gebäude seien bedroht, hieß es. Wie der Sender KABC berichtete, wurde in dem Brandgebiet die Leiche eines Mannes in einem ausgebrannten Fahrzeug gefunden. Die Todesursache werde noch untersucht.

Das Feuer war am Sonntag (Ortszeit) erst zu etwa zehn Prozent eingedämmt. Über weiten Teilen von Los Angeles hing eine Rauchwolke. Ende Juni hatten schwere Buschfeuer rund 175 Kilometer nördlich von Los Angeles mehr als 100 Gebäude vernichtet.

Feuerwehr Bezirk Los Angeles

Feuerbehörde

KTLA

KABC-Bericht

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