„Sommermädchen“-Show unterbietet bisher Dagewesenes an Niveau

Die neue Pro-Sieben-Castingshow „Sommermädchen“ war zum Start ein Quotenflop. Zu Recht, wie jeder bestätigen wird, der die erste Folge gesehen hat.

Darin „kämpfte“ auch die Kasselerin Ronja Block mit zehn anderen Kandidatinnen um Punkte.

Das Ganze funktioniert wie Heidi Klums Topmodelsendung: Gesenkt wurden (ja, das ist möglich) Niveau und Kosten, es fehlt jeglicher Glamourfaktor, mit dem die Klum-Show noch punkten konnte - und jeglicher Sinn, der bei dem Modelwettbewerb noch durch Modecastings gegeben war.

Mitmachen dürfen nicht mehr nur modeltaugliche Mädchen, sondern alle, die sich nicht zu schade sind. Wie eine Parodie wirkt da der Spruch, den die amateurhaften Moderatoren Jana Ina und Giovanni Zarrella gern wiederholen: „Das Sommermädchen muss nicht nur hübsch, sondern auch klug sein.“ Weder noch, zeigt die Wahl der Kandidatinnen. Die geben sich immerhin redlich Mühe: Gleich zwei von ihnen springen vom Fünfmeterbrett, obwohl sie nicht schwimmen können.

Kasselerin will "Sommermädchen 2011" werden

Langsam zeichnen sich auch die ersten Probleme zwischen den Kandidatinnen ab, die überwiegend aus Gogo- Girls mit Brustimplantaten zu bestehen scheinen, die aber mal Moderatorin werden wollen. Originellste Beleidigung: „Die hat wohl im Kopf ihre Tage.“ Unausweichlich wie bei jeder Castingshow ist auch beim „Sommermädchen“ das Aussortieren.

Anders als die Kasselerin Ronja kann die kräftige Jana unter Wasser nicht lange genug die Luft anhalten, angeblich haben ihre Silikonbrüste zu viel Auftrieb. Also muss sie ins Stechen und gegen Alexa Armdrücken, die sie schon vorher auf dem Kieker hatte, weil sie mit 31 „viel zu alt ist und nicht hierhin gehört“. Doch auch Janas Schlachtruf „Ich bin aus der Bronx, du Bitch“, nützt dabei nichts. Sie unterliegt Alexa im Wettkampf und scheidet als Erste aus. Alle anderen Kandidatinnen messen sich am Donnerstag, 14. Juli, im Elfmeterschießen, Unterwasser-Fotoshooting und Achterbahnscrabble.

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