Gewitter, Regen und Hagel möglich

Das Wetter am Wochenende: Von Sonnenschein bis Unwetter

Das Wetter in Nordhessen und Südniedersachsen zeigt sich am letzten Mai-Wochenende von seiner wechselhaften Seite. Vor allem ab Samstagabend wird es ungemütlich.

Tief "Elvira" bringt schwülwarme Luft in die Region, die sich ab dem späten Samstagnachmittag in Gewittern entlädt. Am Abend und in der Nacht zu Sonntag können sich einzelne Gewitter laut Deutschem Wetterdienst zu Unwettern auswachsen. Dann sind auch Sturmböen, starker Regen und Hagel möglich. 

Das Thermometer steigt am Samstag in Göttingen auf bis zu 22 Grad, in Kassel werden 24 Grad erreicht. In Schwalmstadt sind Werte bis 23 Grad möglich, in Witzenhausen bis 22 Grad, in Frankenberg ebenfalls schwüle 23 Grad.

Am Sonntag geht es wechselhaft weiter. Während für Südniedersachsen ganztägig Regen vorhergesagt ist, ziehen neben Schauern auch Gewitter über Nordhessen hinweg. Die Temperaturen liegen zwischen 12 Grad in der Nacht und 23 Grad am Tag.

Die neue Woche startet für die gesamte Region regnerisch, aber kaum kühler bei bis zu 20 Grad in Südniedersachsen und 21 Grad in Nordhessen.

Update: Stand der Unwetterwarnungen am späten Nachmittag

Schwere Unwetter am Freitagabend

In mehreren Bundesländern sind bereits am Freitag Schäden durch Unwetter entstanden. Feuerwehr und Rettungsdienste hatten mit einem entgleisten Zug, umgestürzten Bäumen und überschwemmten Straßenzu kämpfen.

Wetterextreme im Mai

Nicht immer wird der Mai seinem Ruf als milder Wonnemonat im Frühling gerecht. Beispiele für extremes Mai-Wetter in Deutschland zwischen Schlottern und Schwitzen:

HITZE: Wenige Tage nach den Eisheiligen mit bis zu minus 4,5 Grad Nachtfrost brachte der Mai 2014 eine Hitzewelle. Den Höchstwert mit 31,7 Grad meldete der Deutsche Wetterdienst am 22. Mai von der Wetterstation Kiefersfelden-Gach in Oberbayern.

KÄLTE: Im Mai 2011 folgten auf einige heiße Tage Kälterekorde. In Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge wurde am 4. Mai mit minus 6,1 Grad der tiefste im Mai außerhalb des Hochgebirges gemessene Wert festgestellt. Den Kälterekord hält die Wetterstation Zugspitze mit minus 19,8 Grad am 7. Mai 1919.

SCHNEE: Zu Pfingsten am 27. und 28. Mai 2007 gab es einen Temperatursturz. Im Südwesten fielen innerhalb von zwei Tagen die Werte von über 30 auf knapp 10 Grad. Auf dem Feldberg im Schwarzwald lagen Pfingstmontag vier Zentimeter Neuschnee.

NEBEL: Besonders trübe Aussichten gab es 1996 im Thüringer Wald. Dort war es bis zum 7. Mai 242 Stunden lang ununterbrochen neblig. Nie hielt sich ein Nebel in Deutschland länger.

STARKREGEN: In der Zeit vom 20. bis 22. Mai 1999 regnete es südlich der Donau mehr als 150 Liter pro Quadratmeter. In 16 bayerischen Landkreisen galt Katastrophenalarm. Das Pfingsthochwasser überschwemmte etwa 400 Quadratkilometer Land.

TORNADOS: In der Nacht zum 14. Mai 2015 fegte ein Wirbelsturm im Raum Augsburg über die Gemeinde Affing und weitere Orte hinweg. Hunderte Gebäude und Autos wurden demoliert, einige Häuser waren abbruchreif. (mit dpa)

Rubriklistenbild: © dpa

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