WHO warnt

Peking: Smog-Alarmstufe „Rot“ ausgerufen

epa05059064 A view of the China Central Television (CCTV) Tower (3-R) and other buildings shrouded in smog in Beijing, China, 08 December 2015. City schools closed on 08 December as Beijing issued its first-ever smog red alert, advising residents to stay indoors and children not to go to school until 10 December lunchtime. The new alert issued by the city&#39s emergency management headquarters represented the highest-level warning issued for the first time since a four-colour scale - red, orange, yellow, blue - was introduced in 2013. EPA/HOW HWEE YOUNG +++(c) dpa - Bildfunk+++
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Kein schlechtes Wetter, sondern Smog: In Peking herrscht bedrohlich dicke Luft. 

Peking - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die erstmalige Ausrufung der Smog-Alarmstufe „Rot“ in Peking begrüßt.

Während die Hälfte der Autos am Mittwoch den zweiten Tag nicht fahren durfte und alle Schulen sowie Kindergärten geschlossen blieben, sagte der WHO-Vertreter in China, Bernhard Schwartländer, die Ausrufung der höchsten Warnstufe sei vor allem ein Zeichen, „dass Pekings Behörden die Luftqualität und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken sehr ernst nehmen“.

Die Stufe „Rot“ in der chinesischen Hauptstadt zeige ein „gefährlich hohes Niveau von Luftverschmutzung, die mehrere Tage bleiben wird“. Es bestehe eine „ernste Gesundheitsgefahr“. Kurzfristig könnten hohe Schadstoffwerte Gesundheitsprobleme wie Atemwegserkrankungen auslösen, die besonders eine Gefahr für junge und alte Menschen seien. Langfristig könne Smog Herzerkrankungen und Krebs wie etwa in der Lunge sowie chronische Atemwegserkrankungen verursachen.

Während des bis Donnerstagmittag geltenden dreitägigen Smog-Alarms werden nach offiziellen Angaben rund zwei Millionen Fahrzeuge von den Straßen geholt. Autos dürfen nur abwechselnd je nach Nummernschild an geraden oder ungeraden Tagen fahren. Auch wurden „einige“ Fabriken angewiesen, ihre Produktion zu drosseln oder stoppen. Doch war unklar, welche oder wie viele Betriebe betroffen waren.

Fahrverbot wegen Smog-Alarm in Peking

dpa

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