Hier ging alles schief

Wiener Polizei verhaftet "Trottel-Räuber"

Wien - Bei diesem Banküberfall ging alles schief, was schiefgehen konnte: Die Zweigstelle, die sich ein 59-jähriger Taxifahrer dafür in Wien aussuchte, erwies sich als bargeldlose Servicefiliale. Und das war noch nicht alles.

Eine Überwachungskamera lieferte trotz Maskierung ein brauchbares Fahndungsfoto. Obendrein dachte der „Trottel-Räuber“, wie ihn eine Wiener Zeitung taufte, nicht daran, seine Waffe zu beseitigen. Vier Wochen nach dem Überfall klickten nun die Handschellen, wie am Samstag ein Polizeisprecher berichtete. Im Keller des Verdächtigen seien eine Pistole und eine Sturmhaube gefunden worden. Ein Geständnis habe der Mann trotzdem nicht ablegen wollen.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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