Verspätungen im Bahnverkehr

Wintereinbruch sorgt für Behinderungen: Unfälle auf A7 und A49

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Seit dem Mittag sorgt der Wintereinbruch in der Region für erhebliche Behinderungen im Straßenverkehr. Betroffen ist laut Polizei vor allem der südliche Bereich Nordhessens. Auch bei der Bahn gibt es Verzögerungen.

Mehrere Unfälle auf den Autobahnen 7 und 49 haben für Staus geeignet. Die Polizei warnte am Nachmittag vor mehreren ungesicherten Unfallstellen.

Eisglätte zwischen Guxhagen und Melsungen

Aktualisiert um 18.47 Uhr

Auf der A7 zwischen Guxhagen und Melsungen herrschte am späten Nachmittag Stau, weil es wegen Eisglätte zu Unfällen gekommen war. Die Polizei rief die Autofahrer hier auf, eine Rettungsgasse zu bilden. In der Gegenrichtung ereigneten sich zwischen Homberg und Malsfeld ebenfalls mehrere Unfälle bei Schneeglätte.

A49: Fahrstreifen gesperrt

Auf der A49 in Richtung Norden gab es zwischen Borken und Wabern einen Unfall. Dort war der rechte Fahrstreifen gesperrt, es herrschte Gefahr durch Schneeglätte und Gegenstände auf der Fahrbahn.

Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sorgte der Schneefall für ein Verkehrschaos. Die A4 wurde dort voll gesperrt.

In diesem Zusammenhang weisen die Beamten auf die vorgeschriebene Winterbereifung hin. Bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte dürfen motorisierte Verkehrsteilnehmer nur mit Winter- oder Ganzjahresreifen fahren.

Der Verkehrsordnungswidrigkeitenkatalog sieht für Verstöße gegen die Winterreifenpflicht ein Bußgeld in Höhe von 60 bis 80 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister vor. Im Fall eines Unfalls sind 120 Euro und ein Punkt in der Verkehrssünderdatei fällig.

Die Polizei weist zudem auf Schwierigkeiten mit der Versicheurng hin. Wer mit Sommerreifen einen Unfall verursacht, kann Probleme bei der Schadensregulierung bekommen - vor allem bei Unfällen mit Verletzten oder Toten.

Bahnverkehr ebenfalls betroffen

Neben den Autos war auch der Bahnverkehr vom Wintereinbruch betroffen. Zum Teil sind Züge am IC-Bahnhof Wilhelmshöhe mit über zweistündiger Verspätung abgefahren.

Ursache war nach Auskunft der Bahn Nassschnee, der sich in Niedersachsen auf Bäume gelegt hatte. Durch das Gewicht legten sich deren Äste auf die Oberleitung und sorgten für Störungen.

Die ICE-Linie 25 (Kiel-Garmisch Partenkirchen) und die IC-Linie 26 (Westerland-Passau) fielen ab Kassel in Richtung Norden zum Teil komplett aus.

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