Weltweite Auswirkungen

Zika-Virus: Notstand in Honduras und Namensänderung in Indien

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Honduras ruft wegen des Zika-Virus den nationalen Notstand aus. 

Tegucigalpa/Neu Delhi - Der Zika-Virus sorgt weltweit für Aufsehen. Honduras ruft nun ebenfalls den Notstand aus. Auch Indien zieht Konsequenzen: Ein Kleinwagen wird umbenannt.

Wegen eines rasanten Anstiegs an Infektionen mit dem Zika-Virus hat Honduras einen nationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Dies teilte das Büro des Präsidenten in Tegucigalpa mit. Im Dezember waren nur etwa 50 Fälle registriert, im Januar jedoch mehr als 3600, die meisten von ihnen in den vergangenen Tagen, meldeten örtliche Medien unter Berufung auf das Gesundheitsministerium.

Staatschef Juan Orlando Hernández hatte die Bevölkerung des mittelamerikanischen Landes zuvor aufgefordert, die Regierung im Kampf gegen diese „Gefahr für die Gesellschaft“ zu unterstützen, berichtete die Zeitung „El Heraldo“.

Zika-Alarm beschäftigt auch Kleinwagen-Hersteller

Am Montag hatte die Weltgesundheitsorganisation einen globalen Gesundheitsnotstand erklärt. Das von Stechmücken übertragene Virus steht im Verdacht, durch eine Infektion von Schwangeren bei Neugeborenen Schädelfehlbildungen zu verursachen.

Auch in Indien werden Konsequenzen gezogen - allerdings in eine andere Richtung: Der indische Kleinwagen „Zica“ ist noch vor der Auslieferung Geschichte. Wie der Hersteller Tata Motors mitteilte, wird der Wagen umbenannt. Tata fühle mit den Leidtragenden des Zika-Ausbruchs, daher werde der Wagen einen neuen Namen erhalten. 

Welchen, ist noch nicht bekannt. Dies werde in den kommenden Wochen bekanntgegeben, hieß es auf der Internetseite von Tata. Ab Mittwoch wird „Zica“ noch unter seinem alten Namen auf einer Automesse in Neu Delhi zu sehen sein.

DPA

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