Ministerin: Schon vor Amok-Alarm Drohung durch Schülerin

Amok
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Nordrhein Westfalens Schulministerin Barbara Sommer (CDU).

Düsseldorf - Die Schülerin, die mit einer Messerattacke an einem Gymnasium in Sankt Augustin Amokalarm ausgelöst haben soll, hat ihre Schule schon in der vergangenen Woche bedroht.

Das berichtete die nordrhein-westfälische Schulministerin Barbara Sommer (CDU) am Montag in Düsseldorf. Deshalb sei die 16-Jährige eigentlich für diesen Montag zu einer “Gefährdungsansprache“ mit dem Schulpsychologen einbestellt gewesen. Die Schule hatte am Morgen Amokalarm ausgelöst, nachdem ein Mädchen durch eine Messerattacke verletzt worden war.

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Wie Sommer berichtete, wurde der Schülerin dabei ein Daumen abgetrennt. Das Opfer werde in der Kölner Uniklinik behandelt. Die Ärzte bemühten sich, den Daumen zu retten, sagte Sommer. Womit die 16-Jährige der Schule konkret gedroht hatte, konnte die Ministerin nicht sagen. Es verdichteten sich aber die Hinweise, dass sie die Täterin ist.

Sommer äußerte sich “sehr bestürzt“ über den Fall, der sich nur zwei Monate nach dem Amoklauf von Winnenden ereignete. Anders als in Winnenden soll sich die Tat in Sankt Augustin außerhalb des Klassenraums ereignet haben.

An diesem Dienstag sind in den zehnten Klassen in NRW die zentralen Abschlussprüfungen angesetzt. Sommer sagte, Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums könnten über die Teilnahme selbst entscheiden. Wer nicht kommen wolle, erhalte einen Nachschreibetermin.

Die Ministerin kündigte an, das Gymnasium am Dienstag zu besuchen, um mit Lehrern, Eltern und Schülern zu sprechen.

dpa 

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