Schock-Video: Scheich foltert wehrlosen Mann fast zu Tode

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Während ein Polizist (rechts) den Mann zu Boden drückt, stopft Scheich Issa (links) dem Wehrlosen Sand in den Mund.

Der US-Sender ABC hat ein abscheuliches Video ausgestrahlt: Es zeigt, wie Scheich Issa, Mitglied des Königshauses der Vereinigten Arabischen Emirate, einen wehrlosen Mann fast zu Tode foltert.

Zu Beginn des im Dunkeln aufgenommenen Films ist zu sehen, wie ein Mann auf dem sandigen Boden kauert. Wie mittlerweile bekannt ist, handelt es sich um einen Getreidehändler, dem Scheich Issa vorwarf, ihn übers Ohr gehauen zu haben.

Mit einem Maschinengewehr schießt Issa mehrfach in die Richtung des Mannes. Die Kugeln schlagen Zentimeter von seinem Körper entfernt im Sand ein. Der Händler windet sich am Boden, fleht um sein Leben und jammert vor Angst. "Du Esel, du Hund", brüllt Scheich Issa ihn an.

Anschließend wird der Händler gefesselt. Ein Polizist drückt ihn zu Boden, der Scheich stopft ihm Sand in den Mund.

Später prügelt Issa abwechselnd mit der Peitsche und einem mit einem Nagel versehenen Holzbrett auf den Wehrlosen ein. Dann streut er ihm Salz in die blutenden Wunden.

Während der Folter-Orgie weist Issa den Kameramann an: "Komm näher, damit man sieht wie er leidet." Offenbar will sich der sadistische Folterer den Film später zu seinem Vergnügen ansehen.

Am Ende überfährt der Scheich den am Boden liegenden Händler mehrmals mit seinem Offroad-Jeep. Man hört seine Knochen krachen.

Trotzdem überlebt der Mann die Tortur. Er wurde mehrere Monate in einem Krankenhaus behandelt.

Ein Amerikaner arabischer Herkunft, Bassam Nabulsi aus Texas, hat das Folter-Video außer Landes geschmuggelt und dem US-Sender ABC zugespielt. Nabulsi soll ein ehemaliger Geschäftspartner des Scheichs sein, der sich mit ihm zerstritten hat. Mittlerweile hat er den Scheich auch vor einem US-Bundesgericht angeklagt.    

Der Innenminister der Vereinigten Arabischen Emirate hat bereits gegenüber ABC bestätigt, dass es sich bei dem grausamen Folterer um Scheich Issa handelt. Doch eine Strafe hat der 22. königliche Prinz wohl nicht zu befürchten: In der offiziellen Stellungnahme des Königshauses zu dem Folter-Video heisst es: "Alle Regeln, Richtlinien und Abläufe wurden korrekt eingehalten."

fro

Das ABC-Video sehen Sie unter diesem Link.

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