In den Tiroler Alpen

Bergunglück: Vater und Sohn stürzen 200 Meter in die Tiefe

+
Beim Wilden Kaiser sind am Samstag zwei deutsche Touristen abgestürzt.

Going - Es sollte eine Skitour bei strahlendem Wetter vor einer malerischen Alpenkulisse werden. Doch die Abfahrt aus mehr als 2000 Meter Höhe wurde zum tödlichen Drama.

Eine familiäre Tragödie hat sich in der Tiroler Gebirgsregion Wilder Kaiser ereignet: Ein Vater und sein Sohn stürzten am Samstag bei einer Skitour 200 Meter tief in den Tod, wie die österreichische Alpinpolizei mitteilte. Die beiden stammten aus Thalmässing im mittelfränkischen Landkreis Roth. Ein Bekannter, der mit den beiden unterwegs war, konnte dem Absturz der 53 und 22 Jahre alten Männer nur hilflos zusehen.

Die Wintersportler waren zu dritt am Morgen bei sonnigem Wetter von der Griesneralm (Bezirk Kitzbühel) zur sogenannten Goinger Scharte auf 2080 Meter aufgestiegen. Von dort fuhren die Skitourengeher gegen 9.30 Uhr talwärts, als der 22-Jährige stürzte und in einer steilen Rinne abrutschte. Der Vater stürzte laut Polizeiangaben bei dem Versuch ab, seinem Sohn zur Hilfe zu eilen.

Dem dritten Skisportler gelang es zwar, zu den Verunglückten abzufahren und Alarm zu schlagen. Rettungsmannschaften konnten die abgestürzten Tourengeher jedoch nur noch tot bergen. Ihre Leichen wurden mit einem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen.

dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.